Update: Rosenheimer jetzt mit Mogli in Athen!

4.000 Kilometer geknackt: Die Motorrad-Reise geht weiter!

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Martin und sein Findelkind "Mogli" sind ein eingespieltes Team. Deshalb hat Martin auch keine Sorgen, die Katze auf seine Reise mitzunehmen

Rosenheim/Athen - Wie rosenheim24.de bereits im Juli diesen Jahres berichtete , hat sich der Rosenheimer Martin zusammen mit seiner Kätzin Mogli zu einem Roadtrip nach Dubai aufgemacht. Aus Athen hat uns Martin von seinen bisherigen Erlebnissen erzählt.

Vor kurzem die 4.000-km-Marke geknackt, sind Mogli und Martin wohlauf in Athen angekommen. Wegen der großen Hitze in Griechenland schläft die Katze aber fast den ganzen Tag. Auch Manfred, bei dem Martin in Athen unterkommen kann, hat eine Katze mit der sich Mogli bereits angefreundet hat.

"Man kommt immer wieder an Stellen vorbei, die atemberaubend sind."

Von seiner bisherigen Reise erzählt Martin begeistert von der freien Natur. Viel lieber fahre er wilde Wege, zum Teil sogar Schotterstraßen, weil man so mehr sehen könne. Überrascht war er dabei zum Beispiel von der schönen Landschaft in Bosnien und Montenegro. Auch von der Stadt Korfu auf der Halbinsel Analipsis in Griechenland war der Rosenheimer sehr angetan.

Kleine Schotterstraßen auf Bergen, wie vor Allem in Bosnien würde er aber rückblickend eher vermeiden. "Es war schon sehr gefährlich. Wenn ich mir überlege, dass dann da oben ein Reifen platzt und niemand kann mir helfen." - so Martin.

"Ich habe viel erlebt. Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll."

Nach bereits über zwei Monaten hat der Rosenheimer natürlich viele spannende und lustige Geschichten zu erzählen: So fuhr Martin seine "Mini-Straßen" entlang, als ein permanentes Klopfgeräusch an seinem Ohr nicht mehr aufhören wollte. Erst Stunden später stellte er fest, dass sich ein Käfer an seinem Helm fest gebissen hat - unglaublich! 

Weniger zum Lachen war ihm, als seine Katze Mogli verschwunden war. "Ich habe dann den ganzen Campingplatz aufgescheucht.", berichtet er. Viele hätten ihm bei der Suche geholfen und nach vier bis fünf Stunden konnte sie - gottseidank - wieder gefunden werden. (Vermutlich war die Katze in einem Zelt eingesperrt worden.)

Ganz begeistert beschreibt Martin die Erfahrung mit "Archelon" auf Griechenland. Er durfte tatsächlich Schildkröten beim Schlüpfen helfen. Archelon ist eine Organisation, die jedes Jahr den Bestand der Schildkröten prüft sowie Forschung betreibt, um die "Unechte Karettschildkröte" und ihren Lebensraum zu schützen. Archelon ist Partner des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und ist auf Freiwilligenarbeit angewiesen.

Angetan ist der Rosenheimer auch von der Hilfsbereitschaft, die ihm überall entgegen käme. Er sei überrascht, wie freundlich und zuvorkommend die Menschen wären. Er habe zum Beispiel Marianne kennengelernt, mit der er ganz spontan einfach zum frühstücken gegangen sei und dann sogar in dem Garten hinter ihrem Haus zelten durfte.

Wie geht es weiter?

Martin wird zunächst mit seiner Maschine die Berge Griechenlands weiter erkunden. Anschließend wird er seiner Reiseroute weiter folgen und wieder an Campingplätzen oder auch im Freien zelten. 12.000 - 15.000 Kilometer sollen es am Ende werden. Wenn er in Dubai angekommen ist, wird der Rosenheimer sich erstmal Arbeit suchen. Ob er dann dort bleiben wird, weiß Martin noch nicht. "Ich lass das alles auf mich zukommen. Mal schaun." - meint er gelassen. Vielleicht, so Martin, würde mit dem erarbeiteten Geld dann seine Reise fortsetzen und eine Weltreise daraus machen.

Das ist Martin's geplante Route







Ramona Reiter

Quelle: rosenheim24.de

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