Landeskriminalamt von Mecklenburg-Vorpommern

Russisches Kinderpornonetzwerk mit deutscher Hilfe zerschlagen: 32-Jähriger angeklagt

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Mit Hilfe des Landeskriminalamt von Mecklenburg-Vorpommern konnte ein russisches Kinderpornonetzwerk zerschlagen werden (Symbolfoto)

Ein 32-jähriger Mann hatte im sogenannten Darknet den Zugriff auf Kinderpornos ermöglicht. Die Ermittlungen seien über einen anonymen Hinweis ins Rollen geraten. 

Schwerin - Mit Hilfe des Landeskriminalamts (LKA) von Mecklenburg-Vorpommern haben russische Behörden den Betreiber eines Kinderpornonetzwerks im Internet ermittelt und angeklagt. Der 32 Jahre alte Mann aus einem Ort in der Nähe von Rostow am Don habe im sogenannten Darknet mehreren hundert Kunden den Zugriff auf 300.000 Kinderpornos ermöglicht, teilte das LKA am Mittwoch in Schwerin mit. 

Anonymer Hinweis bringt Ermittlungen erst ins Rollen

Ermittlungen seien nach einem anonymen Hinweis über eine eigens für diesen Zweck eingerichtete Internetseite an das LKA aufgenommen worden. Der Hinweis führte die deutschen Ermittler unter anderem über eine skandinavische Firma, die sogenannte Kryptowährung generiert, zu dem Verdächtigen in Nowotscherkassk. Der mutmaßliche Täter ließ sich den Zugang zu seiner Plattform in Kryptowährung bezahlen. Eine Wohnungsdurchsuchung habe den Verdacht gegen ihn bestätigt. Er wurde bereits angeklagt. Die Darknetplattform wurde von den russischen Behörden abgeschaltet.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Rostock konnten Kunden der Darknetplattform in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Australien, Russland, China und den USA ausfindig gemacht werden. Gegen sie wird inzwischen wegen des Verdachts des illegalen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt.

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Immer wieder spielt das Darknet bei kriminellen Machenschaften eine entscheidende Rolle. Doch wie funktioniert es eigentlich? Lesen Sie hier bei tz.de* einen Selbstversuch.

afp


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