Ein 46-Jähriger starb Anfang Juni

Tödliche Schüsse in Salzburg: Verdächtiger (31) in Deutschland festgenommen

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Salzburg - Nach der tödlichen Schießerei im Stadtteil Lehen am 4. Juni fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Bei diesem soll es sich um einen 31-jährigen Albaner handeln.

Update, 24. Juni, 14.29 Uhr: Verdächtiger verhaftet

Am 4. Juni gegen 22.20 Uhr ist es vor einem Lokal in Salzburg-Lehen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 24-jährigen Bosnier und einem 31-jährigen Albaner. Nach dem vermeintlichen Täter wurde mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet. 

Wie die Salzburger Polizei nun nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg bekannt gab, wurde der international gesuchte 31-jährige Albaner am 22. Juni in Düsseldorf von der Polizei kontrolliert und konnte festgenommen worden. "Der Mann befindet sich derzeit in Deutschland in Auslieferungshaft. Dementsprechende weitere Abwicklungen erfolgen durch die Justizbehörden", so die Polizei abschließend

Update, 14.26 Uhr: Internationaler Haftbefehl erlassen

Die Salzburger Polizei fahndet weiterhin nach dem Täter, der am späten Abend des 4. Juni einen 46-Jährigen vor einem Salzburger Lokal erschossen hat. Wie das Landeskriminalamt Salzburg soeben in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, konnte der 31-jähriger Albaner als unmittelbarer Täter ermittelt werden. 

Der Mann ist bislang weiter flüchtig. Von der Staatsanwaltschaft Salzburg wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen. Außerdem eine Festnahmeverordnung und eine Fahndung via Interpol.

Ein Passant hatte am Wochenende nach der Tat eine Faustfeuerwaffe gefunden. Die kriminaltechnische Auswertung hat nun ergeben, dass es sich bei dieser Faustfeuerwaffe um die Tatwaffe vom 4. Juni 2019 handelt.

Vorbericht

Nach den tödlichen Schüssen Anfang Juni in Salzburg ist es nun zu einer Festnahme gekommen. Wie die Landespolizeidirektion Salzburg mitteilt, ist es bereits am 14. Juni zur Festnahme eines 34-jährigen Albaners gekommen. Ob es sich um den Täter handelt, hat die Polizei bisher nicht bekannt gegeben.

"Welche Rolle der 34-Jährige hat, kann aufgrund laufender Ermittlungen und kriminaltaktischer Gründe momentan nicht bekannt gegeben werden", heißt es in einer Mitteilung. "Vernehmungen sowie kriminaltechnische Überprüfungen und Auswertungen laufen." Nähere Details könnten in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg aktuell nicht mitgeteilt werden.

Mittlerweile ist bekannt, dass der 34-Jährige in Untersuchungshaft genommen worden ist. Diese gelte zunächst für zwei Wochen, wird der Sprecher des Landesgerichts Salzburg, Andreas Wiesauer, von salzburg24.de zitiert. Dann werde erneut geprüft.

Tödliche Schießerei in Salzburg: Die Hintergründe

Am 4. Juni gegen 22.20 Uhr ist es vor einem Lokal in Salzburg-Lehen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 24-jährigen Bosnier und einem bislang unbekannten Täter gekommen. In weiterer Folge hat sich der Bosnier Unterstützung von seinem 46-jährigen Vater geholt, der sich im Lokal aufgehalten hat.

Beide haben sich daraufhin wieder vor das Lokal begeben, wo der unbekannte Mann einen Schuss in Richtung des Sohnes und danach in Richtung des Vaters abgab. Im Anschluss ist der Täter vom Tatort geflüchtet.

Der 24-Jährige ist nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht worden. Der 46-Jährige hingegen ist seinen Verletzungen noch am Tatort erlegen. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Salzburg geführt.

Seitdem sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Schützen. Vergangene Woche hat zudem ein Passant eine Faustfeuerwaffe in Salzburg-Lehen gefunden und diese der Polizei übergeben. Es soll sich um eine Pistole der Marke Glock mit einem Kaliber von neun Millimetern handeln. Ob diese in Verbindung mit der Tat steht, wird derzeit untersucht.

ksl

Quelle: rosenheim24.de

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