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Aufgeflogen nach Hausdurchsuchung

Kinderzimmer-„Drogenbaron“: Salzburger Schüler (13) verkauft Cannabis

Dies wurde von der Polizei bei einer Hausdurchsuchung bei dem 13-jährigen Schüler aus Salzburg gefunden.
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Dies wurde von der Polizei bei einer Hausdurchsuchung bei dem 13-jährigen Schüler aus Salzburg gefunden.

Ein 13-Jähriger hat in Salzburg Cannabis aus seinem Kinderzimmer heraus verkauft. Bei einer Hausdurchsuchung machte die Polizei einige interessante Entdeckungen.

Salzburg – Ein 13-jähriger Schüler aus dem Bezirk Salzburg hat durch Cannabis-Verkäufe aus seinem Kinderzimmer heraus sein Taschengeld deutlich aufgebessert. Aufgeflogen ist der 13-Jährige nach Aussagen von zwei Zeugen gegenüber der Polizei. Diese behaupteten, dass sie bei ihm des Öfteren Suchtmittel in Form von Cannabiskraut gekauft hätten und bei jedem Kauf der Teenager eine größere Menge mit sich trug. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft Salzburg eine Hausdurchsuchung an.

Ein Zeuge gab zudem an, dass das Cannabiskraut des Schülers aus dem Bestand des Vaters stammen würde. Allerdings konnte vom Zeugen nicht angegeben werden, ob der Vater ihm das Suchtmittel freiwillig übergebe oder ob es sich der Schüler heimlich nehme.

Schließlich entdeckten die Beamten während der Hausdurchsuchung im Zimmer des Schülers etwa 90 Nettogramm Cannabiskraut, eine große Feinwaage zum Abwiegen des Suchtmittels und unzählige Objekte mit Suchtmittelbezug wie benutzte Bongs und mehrere Grinder (Cannabismühlen) .

Polizei verzeichnet weitere Funderfolge

Doch damit sollte es aber noch nicht getan sein. Im Gartenhaus, welches eindeutig dem Vater des 13-Jährigen zuzuordnen ist, konnten die Polizisten weitere Funderfolge verbuchen. Dank eines Suchtmittelspürhunds kamen insgesamt etwa 910 Nettogramm Cannabiskraut zum Vorschein. Erwähnenswert ist zudem, dass die Qualität des Cannabiskrautes ersten Erkenntnissen nach als sehr gut eingestuft werden muss. Außerdem wurden beim Vater Objekte wie Bretter samt Glasröhrchen mit Suchtmittelresten von Kokain festgestellt und ein gefälschtes und dem Arzneimittelgesetz unterliegendes russisches Potenzmittel.

Im weiteren Verlauf der Untersuchungen wird das Cannabiskraut nun zur Feststellung des exakten THC-Reinwertes zum Bundeskriminalamt nach Wien geschickt. Der Vater wird auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Salzburg zur Anzeige gebracht. Der Sohn kommt glimpflich davon und hat aufgrund seines Alters und der damit verbundenen Strafunmündigkeit derzeit noch keine strafrechtlichen Konsequenzen zu erwarten. Dennoch lassen die Beamten der Staatsanwaltschaft und dem Jugendamt ein Bericht über diesen Vorfall zukommen.

mck/el/Landespolizeidirektion Salzburg