Bergrettung auf 1.400 Meter Höhe

Berliner (23 und 34) verirren sich am Untersberg - Polizei setzt Hubschrauber ein

Hubschrauber
+
Der Hubschrauber „Libelle“ der Polizei Salzburg.

Salzburg/St. Leonhard - Zwei Wanderer aus Berlin im Alter von 23 und 34 Jahren, fuhren nach eigenen Angaben am Nachmittag des 15. August 2020 mit der Seilbahn von St. Leonhard auf den Untersberg.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Zu diesem Zeitpunkt stand für die beiden bereits fest, dass sie den Abstieg zu Fuß über den Dopplersteig machen werden. Schon im oberen Bereich verloren die beiden Wanderer jedoch den Weg in Richtung Tal und gerieten in das große Brunntal, an der Nordseite des Untersbergs. Im stets steileren und abschüssigeren Gelände gab es für sie in einer Felsnische letztlich kein Weiterkommen mehr. Aufgrund des ausgesetzten Geländes war ihnen weder ein Abstieg, noch ein neuerlicher Aufstieg möglich. Der 34-Jährige setzte schließlich gegen 19.10 Uhr einen Notruf ab.

Die Bergrettung forderte aufgrund der ausgesetzten Lage und zunehmender Dunkelheit die Flugeinsatzstelle der Polizei für eine Seilbergung an. Gegen 20.30 Uhr startete der Polizeihubschrauber Libelle vom Flughafen Salzburg in Richtung des angegebenen Suchbereiches. Wenige Minuten später konnten die beiden Wanderer am Untersberg, auf einer Höhe von ungefähr 1400 Metern in einer Felsnische hockend, gesichtet werden. Aufgrund des extrem steilen Geländes wurde eine Bergung mit einem Tau und Bergegurten vorbereitet.

Nach einer Zwischenlandung am Zeppezauerhaus erfolgte die Bergung. Da eine neuerliche Zwischenlandung am Zeppezauerhaus aufgrund der fortgeschrittenen Dämmerung nicht mehr möglich war, entschied die Hubschrauberbesatzung, die Personen direkt am Flughafen Salzburg, im Bereich der Flugeinsatzstelle abzusetzen. Kurz nach 21:00 Uhr Uhr konnten die beiden Wanderer unverletzt am Flughafen Salzburg abgesetzt werden. Die Einsatzkosten werden den beiden Berlinern in Rechnung gestellt.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Salzburg

Kommentare