Nach Schuldspruch im Salzburger Finanzskandal

Stadtverwaltung stellt sich hinter verurteilten Bürgermeister 

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Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) sitzt am 28.07.2017 in Salzburg (Österreich) anlässlich des Prozesses im Salzburger Finanzskandal "Swap-Deal zwischen Stadt und Land" im Landgericht. Schaden ist wegen des Finanzskandals der Stadt zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
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Salzburg - Der langjährige Bürgermeister der Stadt, Heinz Schaden, wurde wegen Untreue bzw. Beihilfe zur Untreue schuldig gesprochen. Die Salzburger Stadtverwaltung stellt sich nun mit einer Geste der Solidarität hinter ihren Bürgermeister.

Am 20. September wird Heinz Schaden zurücktreten. Er wurde im Prozess um den Finanzskandal in Salzburg der Untreue bzw. Beihilfe zur Untreue schuldig gesprochen. Die Salzburger Stadtverwaltung stärkt ihm dennoch den Rücken mit einem offenen Brief, wie bayernwelle.de berichtet. Offenbar ist Heinz Schaden sehr beliebt in der Stadtverwaltung: In dem Brief sprechen die Abteilungsleiter davon, dass sie seine Verurteilung mit Bestürzung aufgenommen haben.

"Die Stadt Salzburg und alle Abteilungen des Magistrates hatten in Heinz Schaden über 18 Jahre hinweg einen Bürgermeister, der wie kein anderer zur Weiterentwicklung der Stadt beigetragen hat. In all den Jahren haben wir ihn als integren und tadellosen Politiker kennen und schätzen gelernt, dessen Loyalität zur Stadt und ihrer Bevölkerung niemals in Frage zu stellen war.", heißt es in dem Brief.

Quelle: rosenheim24.de

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