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Protest

Schuluniform verbietet kurze Hosen - Junge trägt jetzt einen Rock

Mehrere Jungen in Schuluniform (Symbolbild)
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Als Schüler in England keine kurzen Hosen tragen dürfen, greifen sie kurzerhand zum Rock.

Als die Temperaturen 30 Grad übersteigen, ruft ein Junge zum Protest auf. Und der zeigt Erfolg.

An einer Schule in England ist es Jungs verboten, kurze Hosen zu tragen - und das unabhängig davon, wie heiß es ist. Das einzige Zugeständnis der Schulleitung: Die Jungs dürfen ihre Jacketts ausziehen. Als die Schüler es bei Temperaturen von über 30 Grad nicht mehr aushalten, protestieren sie gegen die Schulordnung - Indem sie Röcke tragen. Extratipp.com* berichtet.

Adrian Copp ist zu warm - er ruft zum Protest auf

Der Wortführer der Bewegung ist Adrian Copp. Der 15-Jährige entscheidet, dass es endgültig zu warm ist für lange Hosen. Er findet es ungerecht, dass Mädchen zwar sowohl Röcke als auch Hosen, Jungs aber nur Hosen zur Schule tragen dürfen. Und geht ganz einfach im Rock zum Unterricht.

Mit seiner mutigen Aktion löst der Schüler aus St. Austell einen kleinen Trend aus. Zahlreiche weitere Schüler folgen seinem Beispiel. Im Rock habe sich Adrian Copp viel kühler gefühlt, wie BBC berichtet. In der Schule bekam er für sein ungewöhnliches Outfit sogar Beifall. Doch nicht alle brachten für Adrian Copps Aktivismus so viel Begeisterung auf. Viele Lehrer haben den 15-Jährigen für das Umgehen der Kleiderordnung bestrafen wollen. Doch das Tragen eines Rocks stellt im Gegensatz zu einer Shorts keinen ausdrücklichen Regelbruch dar.

Und Adrian setzt sich nicht nur für seine eigenen Rechte ein, sondern auch für die seiner Mitschülerinnen. Denn der 15-Jährige plädiert dafür, dass auch Mädchen kurze Hosen tragen dürfen. Die Kleiderordnung seiner Schule findet er schlichtweg veraltet. Und der Protest hat Wirkung gezeigt: Im kommenden Jahr sollen Shorts endlich erlaubt sein. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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