Schweinegrippe: Erfolge bei Impfstoffentwicklung

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Nach Angaben des Pharmakonzerns Novartis wird es wohl schneller einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe geben als bisher angenommen.

Basel - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis wird nach eigenen Angaben schneller einen Impfstoff für die Schweinegrippe bereitstellen können als erwartet.

Das Unternehmen habe die Produktion des ersten Teils eines Influenza A(H1N1)-Impfstoffes wegen einer neuen Technologie Wochen früher als erwartet abgeschlossen, teilte Novartis am Freitag in Basel mit. Auf dieser Basis werde erwartet, zügig einen Impfstoff herstellen zu können und die Produktion hochzufahren. Derzeit lägen Nachfragen von mehr als 30 Regierungen nach diesem Impfstoff vor.

Der Schweizer Pharmakonzern lässt den Impfstoff in seiner Produktionsanlage für Zellkultur-Grippe-Impfstoffe im hessischen Marburg herstellen. Dort könne die Produktion auch zügig gesteigert werden, da die Anlage das Potenzial habe, jede Woche Millionen Impfstoffdosen zu produzieren. Wichtiger Partner bei der Herstellung des ersten Impfstoffes sei das Institut für Virologie der Philipps Universität in Marburg gewesen. Eine zweite Anlage wird in den USA gebaut.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht bisher davon aus, dass ein Impfstoff nicht vor September zur Verfügung steht. Sie hatte am Donnerstag eine Pandemie ausgerufen - die erste seit über 40 Jahren.

dpa

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