Selbstmordanschlag: Mindestens 15 Tote

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Bagdad - Ein Selbstmordattentäter hat am Donnerstag im Irak einen Anschlag auf ein Polizeirevier verübt und mindestens 15 Menschen mit in den Tod gerissen. Rund 65 weitere wurden verletzt.

Der Täter raste mit seinem mit 150 Kilogramm Sprengstoff beladenen Auto zu morgendlicher Stunde in die Absperrung vor der Wache in Hillah, rund 95 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad. Rund 65 Menschen wurden verletzt, wie die Behörden erklärten. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Polizisten. Die mächtige Explosion richtete an dem Polizeigebäude und umliegenden Häusern beträchtlichen Schaden an.

Zu der Tat bekannte sich niemand. Es war der zweite größere Anschlag im Irak seit dem Tod von Osama bin Laden am Montag. Die irakischen Behörden rechnen damit, dass der irakische Ableger der Al-Kaida als Demonstration der Stärke einen schweren Anschlag verüben wird. Am Dienstag waren bei einem Anschlag auf ein Café in Bagdad mit einer Autobombe mindestens 16 Menschen getötet worden. Auch zu dieser Tat bekannte sich niemand.

dapd/dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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