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Red Bull-Sender soll Ende Juni eingestellt werden

Servus TV vor dem Aus: Mitarbeiter geschockt

ARCHIV - Ein Kameramann von "Servus TV" filmt bei dem Eishockey-Spiel ERC Ingolstadt - EHC München am 25.01.2015 in der Saturn-Arena in Ingolstadt (Bayern). Foto: Armin Weigel/dpa (zu dpa "Wirtschaftlich untragbar": Aus für Mateschitz-Sender "Servus TV" vom 03.05.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Rosenheim/Salzburg - Der Privatsender "Servus TV" wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Der Sender wurde 2009 von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz gegründet.

UPDATE 14.10 Uhr: Mitarbeiter geschockt

Wie salzburg24.at berichtet, haben die Mitarbeiter die Nachricht vom Aus für den TV-Sender mit großer Betroffenheit aufgenommen. Viele der 246 Mitarbeiter seien "geschockt" hieß es. Sie hätten Tränen in den Augen gehabt. 

Noch vor zwei Wochen sei Red-Bull-Konzernchef Dietrich Mateschitz persönlich in den Sender gekommen und habe den Mitarbeitern angeblich verkündet, dass alles hervorragend laufe

Erstmeldung 11.10 Uhr: 

In einer Pressemitteilung am Dienstag hieß es zu den Gründen: "Obwohl wir Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert haben, lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten."

2015 erreichte der TV-Sender in der österreichischen Bevölkerung (ab 12 Jahren) lediglich einen Marktanteil von 1,7 Prozent.

Der Sender sei für das Unternehmen daher "wirtschaftlich untragbar geworden". Der Sendebetrieb werde zunächst aber uneingeschränkt weiterlaufen. 

Der Zeitpunkt für das TV-Aus ist derzeit offiziell noch nicht bekannt. Laut den Salzburger Nachrichten wird der Sender Ende Juni vom Netz gehen. Allen 246 Mitarbeitern sei bereits gekündigt worden. 

Das Printmagazin "Servus in Stadt und Land" sei von der Maßnahme nicht betroffen. 

Bei deutschen Eishockeyfans war Servus TV vor allem deswegen beliebt, weil der Sender Spiele der DEL in Live-Übertragungen zeigte, zuletzt auch die Finalserie, in der sich der EHC München durchsetzen konnte

Wie die österreichische "Kleine Zeitung" spekuliert, könnte es sich bei der geplanten Einstellung um einen PR-Coup handeln. Demnach könnte ServusTV einfach zum lange geplanten "Red Bulld TV" umgewandelt werden, schreibt das Portal. 

mg

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