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Nazi-Memorabilen unterm Hammer

Signierte "Mein Kampf"-Ausgaben  versteigert

Mein Kampf
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Die beiden signierten "Mein Kampf"-Ausgaben kamen für umgerechnet rund 47.000 Euro unter den Hammer.

Los Angeles - Das Schlussgebot für zwei signierte Ausgaben von Hitlers "Mein Kampf" hat bei einer Versteigerung in den USA die Erwartungen des Auktionshauses übertroffen.

Die Bücher aus der ersten und zweiten Auflage der Hetzschrift wechselten bei der Onlineversteigerung am Donnerstag für 64.850 Dollar (rund 47.000 Euro) den Besitzer. Damit lag die Summe für den Zuschlag deutlich über dem Mindestgebot von 20.000 Euro, den das Auktionshaus Nate Sanders in Los Angeles genannt hatte.

Beide Ausgaben enthalten den Angaben zufolge eine persönliche Widmung Hitlers für Josef Bauer, eines der ersten NSDAP-Mitglieder und Teilnehmer des erfolglosen Hitlerputsches 1923 in München. Den Angaben zufolge schenkte Hitler die Bücher Bauer wahrscheinlich zu Weihnachten. Elf Bieter beteiligten sich an der Auktion.

Hitler hatte nach dem Putschversuch während seiner Festungshaft mit der Arbeit an "Mein Kampf" begonnen und die Schrift nach seiner Freilassung beendet. Die beiden Bände des Propagandabuches, in dem der spätere Diktator und Massenvernichter die nationalsozialistische Weltanschauung darlegte, erschienen 1925 und 1926.

Ebenfalls versteigert wurde ein Ledermantel von Hitlers Architekt und Rüstungsminister Albert Speer für 10.068 Dollar. Im Inneren des Mantels ist den Angaben zufolge Speers Name eingenäht. Außerdem beweise eine auf Speer ausgestellte Rechnung die Echtheit des Kleidungsstückes, erklärte das Auktionshaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte ein nicht identifizierter Soldat der Allierten den Ledermantel an sich genommen.

Weitere Stücke aus der Sammlung waren eine Postkarte mit dem Porträt von Erwin Rommel, die der "Wüstenfuchs" genannte Nazi-Generalfeldmarschall selbst unterzeichnet hatte.

afp

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