Naturkatastrophe auf den Philippinen

29 Tote: Trauer nach Taifun

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Ein Taifun sorgte auf den Philippinen für Chaos

Manila - "Saola" sorgte auf den Philippinen für schwere Überschwemmungen, Elend und Zerstörung. Viele Menschen flüchteten vor den Wassermassen.

Der Taifun „Saola“ hat mit schweren Wolkenbrüchen und gefährlichen Sturmböen auf den Philippinen schwere Überschwemmungen angerichtet. Mindestens 29 Menschen kamen ums Leben, und fast 180 000 mussten aus ihren Dörfern zu Verwandten oder in Notunterkünfte flüchten. Mehr als 2700 Häuser wurden zerstört, berichtete die Behörde für Zivilschutz am Donnerstag. Der Taifun zog über den Nordosten ab und erreichte Taiwan.

Philippinen: Massenflucht und Tote durch Taifun "Saola"

Philippinen: Massenflucht und Tote durch Taifun "Saola"

Die meisten Opfer kamen bei Überschwemmungen ums Leben, berichtete die Behörde. In mehreren Provinzen traten Flüsse über die Ufer, Erdrutsche verschütteten Straßen, Windböen rissen Strommasten um. Zwei Männer wurden demnach von umstürzenden Bäumen erschlagen. In einem Vorort von Manila kamen drei Mädchen um, die in dem Flutwasser gespielt hatten und mitgerissen wurden. In mindestens drei Provinzen fiel der Strom aus. 125 Fischer wurden aus Seenot gerettet.

„Saola“ wirbelte nach Angaben des Wetterdienstes zeitweise mit Spitzengeschwindigkeiten von 160 Kilometern in der Stunde in Küstennähe. Erste Ausläufer erreichten die Philippinen bereits am vergangenen Wochenende.

dpa

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