Nach einem Brand in Thalgau

Bauersfamilie nach Tierquälerei und Waffenbesitz vor Gericht 

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Thalgau/ Salzburg - Am Montagnachmittag musste sich eine vierköpfige Bauersfamilie vor dem Landgericht Salzburg wegen dem Vorwurfs des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Tierquälerei verantworten. 

Nach einem Brand im Januar dieses Jahres auf dem Hof einer Familie fanden Beamten der Polizei mehrere verendete Tiere. Zudem wurden im Nachgang Waffen und NS-Devotionalien von der Polizei sichergestellt. Insgesamt 28 Tiere starben in der Folge von Misshandlungen, verminderter Fütterung und Tränkung. Wie salzburg24.at berichtet, soll dies aus dem Abschlussbericht der Polizei zu entnehmen sein. Zudem konnten die Beamten drei nicht zugelassene Schusswaffen, sowie Gegenstände aus der Zeit des Nationalsozialismus sicherstellen.

Jüngere Bruder zu Sozialstunden verurteilt

Einer der zwei volljährigen Brüder gab zu für die Verendung der Tiere verantwortlich zu sein und willigte ein, eine 80-stündige, gemeinnützige Leistung zu absolvieren. Der zweite Bruder wurde freigesprochen, da nachgewiesen werden konnte, dass dieser nicht für die Haltung der Tiere verantwortlich gewesen sei. 

Bereits im Juni 2011 hatte der Hof schon einmal Feuer gefangen. In Folge dessen wurden bereits drei Langwaffen und drei Faustfeuerwaffen sichergestellt. Damals wurde der Besitzer des Hofes und seine Lebensgefährtin zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro verurteilt. 

"Habe es versäumt die Waffen anzumelden"

Nun sagte der Mann aus, dass die neulich gefunden Waffen ebenfalls von diesem Depot stammen. Er habe es versäumt diese anzumelden. Gegen die Einzahlung einer Geldbuße in Höhe von 1.000 Euro wird das Verfahren eingestellt. Das Verfahren gegen die Mutter wurde unter Vorbehalt einer Probezeit von 18 Monaten ebenfalls eingestellt. Alle Entscheidungen des Richters sind noch nicht rechtskräftig, weil die Staatsanwältin keine Erklärung abgab.

Quelle: rosenheim24.de

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