Zwei Tote und ein Schwerverletzter an Pfingsten

Nach Rettungsdrama: Seil vermutlich von Felskante durchtrennt!

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Während einer Seil-Rettung mit dem Helikopter stürzten ein Bergsteiger (48), seine Frau (47) und der Retter selbst in die Tiefe und starben.
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Thörl/Wien - Bei einem Rettungseinsatz ist das Bergetau eines Hubschraubers gerissen. Die Bilanz: Zwei Tote, ein Schwerverletzter. Nun scheint geklärt, wie es zu dem Unglück kommen konnte:

Wie österreichische Medien nun berichten, waren weder ein defektes Seil noch der Lasthaken des Helikopters ursächlich für das tödliche Unglück. Wie jetzt deutlich wird, ist das Seil beim Abflug des Hubschraubers mit den drei geretteten Personen vermutlich in einen starken Abwind geraten, wie die Ermittler in Österreich mitteilen.

Dadurch hat das Bergetau vermutlich eine Felskante gestreift und wurde dabei durchtrennt. Die drei Menschen, die am Haken hingen, stürzten daraufhin in eine tiefe Schlucht. Flugpolizei-Chef Werner Senn sprach gegenüber dem Luftfahrtmagazin Austrian Wings von "s chwierigen meteorologischen Bedingungen" während des Einsatzes.

Bei dem Rettungseinsatz am Pfingstsonntag in der Obersteiermark am Eisenerzer Reichenstein waren ein Alpinpolizist (28) und eine Bergsteigerin (47) ums Leben gekommen. Deren Ehemann (48) überlebte den Absturz in die Schlucht mit schweren Verletzungen und liegt seither im Krankenhaus. Bei der Untersuchung des Unglücks-Hubschraubers waren an diesem Seilreste entdeckt worden.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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