+++ Eilmeldung +++

Trauer in der Rockwelt

AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

Innsbrucker will "gerettet" werden

Nerviger "Stammkunde": Wanderer ruft immer wieder Bergwacht-Heli

  • schließen

Innsbruck - Sechs Mal innerhalb von drei Jahren ließ sich ein Innsbrucker von der Bergwacht rettet. Immer am  Lafatscher Joch.

Zuletzt ließ sich der 68-Jährige in der vergangenen Woche von der Bergwacht wieder ins Tal bringen. Er klagte über Knieschmerzen und konnte - oder wollte - Berg nicht mit eigenen Kräften herabsteigen.

Wie Focus Online berichtet, musste die Bergwacht dem Mann seit 2014 gleich viermal einen Rettungshubschrauber schicken, um ihn vom Lafatscher Joch zu holen. Zweimal wurde er zu Fuß "gerettet". Dabei gilt der Berg mit seinen 2085 Metern nicht als unüberwindbare Herausforderung

Die ganzen Heli-Einsätze musste er nie selbst zahlen, weil der Innsbrucker als Mitglied im Alpenverein automatisch eine Versicherung für Notfälle am Berg hat. Dabei kommt da einiges zusammen, wie die Süddeutsche recherchiert hat. Ein Hubschrauber-Einsatz koste je nach Aufwand etwa 3500 bis 5000 Euro. 

Nun reicht es der Bergwacht aber mit ihrem "Stammkunden", zumal er immer wieder explizit den Hubschrauber angefordert hat! "Wanderer und Bergsteiger sollten wissen, dass Hubschrauber für Notfälle da sind. Da stirbt vielleicht an einer anderen Stelle eine Person wegen ihrer Überreaktion", so Peter Veider, Geschäftsführer der Bergwacht-Landesleitung Tirol. 

Bei seinem nächsten Anruf wolle man seine Situation genau hinterfragen - und ihn nicht mit dem Hubschrauber holen. 

Bei Bergunfällen zähle oft jede Minute, wenn jemand das Heli-Team also unnötigerweise aufhalte, könne das woanders einem anderen Wanderer oder Kletterer das Leben kosten. 

Vorgetäuschter Notruf in den Berchtesgadener Alpen 

Der kuriose Fall aus Tirol erinnert an einen Einsatz in den Berchtesgadener Alpen im Jahr 2013. Hier ließen sich zwei erschöpfte Niederländer mit einem österreichischen Polizeihubschrauber vom Kleinen Göll ins Tal fliegen. Problem nur: Genau das hatten sie im Gipfelbuch schon angekündigt: "Zurück 'gehen' wir mit dem Helikopter." 

Die Folge war eine Rechnung über 2300 Euro für den Flug in den Alpen. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser