Kinderwagen von Sog erfasst - Einjähriges Mädchen starb

Tödlicher Bahnunfall in Puch: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Puch bei Hallein - Nach dem tödlichen Unfall am Bahnhof Puch vergangene Woche hat die Staatsanwaltschaft Salzburg nun Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

Nach den bisherigen Erkenntnissen habe die 24-jährige Mutter am Mittwoch gegen 10.40 Uhr gemeinsam mit dem Mädchen und ihrem dreijährigen Sohn am Bahnsteig auf die S-Bahn nach Salzburg gewartet. Die 24-Jährige habe auf einer Bank auf dem Bahnsteig gesessen. Als ein Güterzug den Bahnsteig passierte, sei der Dreijährige aufgestanden, die Mutter habe sich zu dem Jungen umgedreht und den Kinderwagen losgelassen, wie die Polizei gegenüber der österreichischen Presseagentur APA mitteilte. 

Dies habe die Auswertung der Aufzeichnungen der Überwachungskameras ergeben, berichtet salzburg24.at. Derzeit stehe noch nicht fest, ob die Feststellbremse des Kinderwagens angezogen war.

Vergangenen Mittwoch (4. Oktober) ist ein Kinderwagen am Bahnhof Puch vom Sog eines Güterzuges erfasst und auf die Schienen gezogen worden. Ein einjähriges Mädchen fiel aus dem Buggy und wurde so schwer verletzt, dass es kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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