Wann kommen die Obduktionsergebnisse?

Fall Jennifer V.: Polizei hat nach wie vor keine heiße Spur

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Wörgl/Kufstein - Noch immer ist der Fall der toten Mutter aus Wörgl nicht geklärt. Die Ergebnisse der zweiten angeordneten Obduktion, die in Graz stattfindet, lassen noch immer auf sich warten:

Im Falle der aus dem Inn geborgenen 26-jährigen Frau aus Wörgl verschieben sich die Ergebnisse der zweiten Obduktion weiter. Eigentlich wurde mit den Ergebnissen bereits kurz nach Ostern gerechnet. Die erste Untersuchung hatte keine Anzeichen auf äußere Gewalteinwirkung oder eine Vergiftung ergeben. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die serbisch stämmige Frau ertrunken ist.

Wie die Innsbrucker Staatsanwaltschaft auf Anfrage von Radio Charivari mitgeteilt, habe man noch immer keine heiße Spur im Fall der toten Mutter. Man habe noch immer keinen Tatverdächtigen, den man festnehmen könnte. 

Schwiegervater versendete SMS im Namen von toter Jennifer V.

Zwischenzeitlich war ein naher Verwandter der serbisch-stämmigen Frau ins Visier der Ermittler geraten. Wie der Opferanwalt in einem Interview mitteilte, kaufte der Schwiegervater kurz nach dem Verschwinden von Jennifer V. zwei Handys mit Prepaid-Karten, "mit denen er im Namen der Vermissten Nachrichten verfasste und verschickte".  „Offenbar wollte er damit simulieren, dass die 26-Jährige noch am Leben ist." Aber das sei nicht das einzige Indiz, das gegen den Schwiegervater spreche. Offenbar hatte der Mann auch nachweislich gegoogelt, ob ein abgeschaltetes Handy geortet werden könne.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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