Tragischer Unfall in Kärnten

Autofahrer kommt von Hochalpenstraße ab und stürzt 200 Meter in den Tod

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Heiligenblut/Kärnten - Ein tragischer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der Großglockner Hochalpenstraße ereignet. Ein 46-Jähriger kam mit seinem Auto von der Straße ab und stürzte 200 Meter ab. Der Mann war vermutlich sofort tot.

Am 03.10.2017, um 14:20 Uhr, verständigte ein deutsches Urlauberpaar, welches auf der Großglockner Hochalpenstraße, am sogenannten Kasereck Halt gemacht hatte, die Mautstelle Heiligenblut, dass soeben ein Auto von der Fahrbahn abgekommen sei und sich das Fahrzeug überschlagen habe. Der Pkw mit Anhänger sei in gemäßigtem Tempo bergab gefahren. Plötzlich haben sie dann einen Knall gehört und gesehen, wie das Auto sich überschlagend abgestürzt sei. 

Ein 46-jähriger deutscher Staatsbürger, wohnhaft im Bezirk Spittal/Drau, war mit seinem Auto am Glockner Haus, auf der Großglockner Hochalpenstraße. Er hat dort laut Angaben des Hüttenwirtes auf seinen leichten Anhänger Brennholz aufgeladen und sei allein wieder weggefahren. Bei Straßenkilometer 42,4, auf einem geraden Straßenstück mit einem leichten Gefälle, kam er rechts von der Fahrbahn ab, fuhr vier Granitsteine ( Begrenzungssteine ) um und stürzte mit dem Auto sich mehrfach überschlagend ca. 200 Meter über sehr steiles Gelände ab. Der Pkw blieb schließlich an einer Lärche hängen. 

Der 46-Jährige war offensichtlich angegurtet. Durch die heftigen Aufschläge ist die Sitzlehne gebrochen und ist er nach hinten aus dem Gurt herausgerutscht. Der Mann dürfte sofort tot gewesen sein. Der Notarzt des HS C7 konnte nur mehr den bereits eingetreten Tod feststellen. 

Die Bergrettung Heiligenblut ( 7 Mann ) und die FF Heiligenblut ( 13 Mann ) haben das Fahrzeug gesichert. Zur Bergung der Leiche musste die Lärche umgeschnitten werden. Die Leiche wurde vom Polizeihubschrauber Libelle Kärnten ins Tal geflogen. Das Unfallwrack könne erst am Mittwoch geborgen werden.

Pressemitteilung Landespolizei Kärnten/mh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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