Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Großeinsatz für die Feuerwehren

Nach starker Rauchentwicklung: Brand in Industriegebäude in Peterskirchen gelöscht

Nach starker Rauchentwicklung: Brand in Industriegebäude in Peterskirchen gelöscht

„Abschaffung völlig überzogen“: Trotz Weizenkrise soll weiter Getreide für Biosprit angebaut werden

Ein Mann betankt sein Auto.
+
Landwirt:innen in Deutschland wollen weiter Getreide für Biosprit anbauen.

Landwirt:innen in Deutschland wollen trotz der Weizenkrise durch den Ukraine-Krieg weiter am Getreideanbau für Biosprit festhalten.

(dpa) - Trotz des Ukraine-Krieges und dem Ausfuhrstopp von russischem Getreide will der Deutsche Bauernverband weiter Pflanzen für die Kraftstoffproduktion anbauen. «Pauschale Forderungen nach Abschaffung von Bioethanol in Deutschland sind völlig überzogen», sagte der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Udo Hemmerling, der «Tageszeitung» (taz) (Montag).

«Insgesamt ist der Einsatz von Getreide für Biokraftstoffe in Deutschland mit derzeit etwa 900 000 Tonnen bei einer Getreideernte von circa 45 Millionen Tonnen als moderat anzusehen», sagte Hemmerling. Der Anbau von Getreide und Raps für Biokraftstoffe bringe zusätzlich heimische Eiweißfuttermittel für die Tierhaltung, zum Beispiel Rapsschrot.

Umwelthilfe fordert von der Bundesregierung Förderung für Biosprit und Co. zu stoppen

Die Deutsche Umwelthilfe hatte zuvor die Bundesregierung aufgefordert, die staatliche Förderung für Agrokraftstoffe wie Bioethanol auszusetzen. Das sei eine der wirksamsten Stellschrauben, um dem erwarteten Ausfall von Getreide und Ölpflanzen aus der Ukraine und Russland und dem drohenden globalen Preisschock bei Grundnahrungsmitteln entgegenzuwirken, hieß es.

Seit vergangener Woche gilt ein Ausfuhrstopp etwa von Weizen, Roggen und Gerste aus Russland. Die Ukraine ist ein wichtiger Erzeuger von Weizen in Europa, in der EU werden in einzelnen Ländern aber ebenfalls große Mengen Weizen geerntet. Dennoch sind Preissteigerungen durch den Krieg wahrscheinlich. Wegen des Ukraine-Krieges tobt eine Auseinandersetzung über die Zukunft der EU-Agrarpolitik. Unter anderem darüber wollen die Agarminister der EU-Länder am Montag bei einem Treffen in Brüssel sprechen.

Kommentare