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US-Ostküste: 11 Tote, vier Millionen ohne Strom

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Der Sturm peitschte über die Ostküste der USA

New York - An der Ostküste der USA waren am Sonntag wegen Tropensturm “Irene“ mehr als vier Millionen Haushalte und Geschäfte ohne Strom, mindestens 11 Menschen starben.

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In seinen ersten zwölf Stunden nach dem Auftreffen auf Land sind dem Wirbelsturm, der mittlerweile vom Nationalen Hurrikanzentrum wegen schwächerer Winde zu einem Tropensturm herabgestuft wurde, schon elf Menschen in den USA zum Opfer gefallen. Allein fünf Todesopfer habe es in North Carolina gegeben. In North Carolina wurde ein Kind bei einem Autounfall auf einer Kreuzung getötet, an der die Ampeln nicht in Betrieb waren. Drei Menschen kamen in Virginia ums Leben. In Queenstown im Bundesstaat Maryland sei eine Frau in ihrem Haus ums Leben gekommen, als ein umstürzender Baum den Schornstein traf und durch das Dach drückte. Auch der Tod eines 55 Jahre alten Surfers bei starkem Wellengang vor der Küste Floridas wurde “Irene“ zugeschrieben.

Der Wirbelsturm riss zahlreiche Stromleitungen von den Masten. Betroffen waren besonders die Staaten Virginia und North Carolina, aber auch New Jersey und New York. Auch in Maryland, Pennsylvania und Connecticut kam es zu Hunderttausenden Stromausfällen.

Hurricane "Irene" trifft auf die US-Ostküste

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"Irene“ war am Samstagmorgen kurz vor acht in North Carolina zum ersten Mal auf Festland in den USA getroffen. Die Infrastruktur wurde schwer getroffen. Allein im Bundesstaat Virginia seien mehr als 610 000 Haushalte und Geschäfte ohne Elektrizität, sagte Gouverneur Bob McDonnell CNN. Das seien weit mehr als eine Million Menschen. “Und wir erwarten, dass es noch sehr viel mehr werden“, sagte er.

In North Carolina hatten laut CNN mindestens 516 000 Haushalte und Geschäfte keinen Strom, in Maryland waren es laut Gouverneur Martin O'Malley zunächst 40 000. Sogar für Teile Kanadas wurde inzwischen eine Sturmwarnung herausgegeben. Die Warnung gelte von der Grenze bis nach Fort Lawrence, teilte das nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mit.

Küstenwache: Schäden durch "Irene" weniger schlimm als befürchtet

Trotz Verwüstungen durch den Hurrikan “Irene“ im US-Staat North Carolina sind die Schäden dort nach Angaben der US-Küstenwache wohl nicht so massiv wie befürchtet. “Alles in allem ist der Schaden nicht annähernd so schlimm wie erwartet“, sagte Küstenwachen-Konteradmiral William Lee dem Sender CNN am Samstag (Ortszeit) nach einem Überflug jener Gegend, wo der Sturm am Samstag auf Land getroffen war. “Es waren nur einige wenige Bäume umgestürzt. Ich habe Hinweise auf Überflutungen gesehen.“

dapd/dpa

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