Verdächtiger Gegenstand stoppt Air-France-Flug in Kenia

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Eine Boeing 777 der französischen Fluggesellschaft Air France auf dem internationalen Flughafen im kenianischen Mombasa. Foto: Stringer

Eine Maschine der Air France auf dem Flug von Mauritius nach Paris landet nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes in Kenia. Die Lage ist zunächst unübersichtlich.

Paris (dpa) - Ein Air-France-Flug von Mauritius nach Paris ist nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes außerplanmäßig in Kenia gelandet. Die Maschine landete in der Nacht zum Sonntag auf dem Flughafen von Mombasa, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Alle Passagiere seien über die Rutschen aus dem Flugzeug gebracht worden.

Die Betreibergesellschaft der kenianischen Flughäfen teilte auf ihrem Twitter-Account mit, bei dem Objekt handele es sich möglicherweise um einen Sprengsatz. Es sei von kenianischen Spezialisten aus der Maschine entfernt worden.

Was genau den Verdacht erregt hatte, teilte die Fluggesellschaft zunächst nicht mit. "Air France steht in engem Kontakt mit den Behörden, die eine Untersuchung durchführen, um die Herkunft des Alarms und die genaue Art des an Bord gefundenen Objektes zu identifizieren", hieß es. Kenianischen Medienberichten zufolge hatte ein Passagier den verdächtigen Gegenstand in einer Toilette des Flugzeugs entdeckt und dann die Besatzung informiert.

Flug AF463 landete laut Air France um 0.36 Uhr örtlicher Zeit (22.36 Uhr deutscher Zeit) in Mombasa. Das Bodenpersonal des Flughafens habe sich um die Passagiere gekümmert, diese sollten ihr Reise noch am Sonntag mit einem neuen Flugzeug fortsetzen können.

Nach dem Zwischenfall blieb der Flughafen der Hafenstadt zunächst für einige Stunden gesperrt. Die Fluggesellschaft Kenya Airways warnte Passagiere daher vor Verspätungen bei einigen Flügen von und nach Mombasa. 

Twitter-Feed der Betreibergesellschaft der kenianischen Flughäfen

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser