Vermisste Braut tot in der Yale-Universität gefunden

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In diesem Gebäude der Yale-Universität in New Haven, Connecticut, USA, wurde der Körper der vermissten Annie Le gefunden. 

Washington - Am vergangenen Sonntag wollte sie heiraten, doch kurz vorher verschwand sie. Jetzt wurde das Rätsel um die verschwundene Braut Annie Le gelöst. Sie wurde tod in der Yale-Universität aufgefunden.  

Wie die Polizei in New Haven (US-Staat Connecticut) mitteilte, wurde am Sonntag (Ortszeit) in der Wand eines Gebäudes der Yale-Universität eine Leiche gefunden. Die Behörden gingen davon aus, dass es sich um die vermisste junge Frau handelt. Am vergangenen Dienstag hatten Überwachungskameras aufgefangen, wie die 24-Jährige mit dem dunklen glänzenden Haaren und dem charakteristischen offenen Lächeln das Haus betrat. Seitdem war sie nicht mehr gesehen worden.

Die Polizei hielt sich zunächst mit Einzelheiten zurück, aber anscheinend gab es auch am Montag noch keinen Hinweis auf Täter oder Tatmotiv. Die Beamten überbrachten dem Bräutigam die Todesnachricht zu dem Zeitpunkt, an dem das Paar eigentlich die Hochzeitstorte anschneiden wollte. “Der Bräutigam, die Familie und die Freunde sind am Boden zerstört“, sagte ein Polizeisprecher.

Das Rätsel um Annie Le hatte seit Tagen die Nation beschäftigt. Sie stammte aus Kalifornien und war Pharma-Studentin an der renommierten Yale-Uni. Das Gebäude rund eineinhalb Kilometer vom Hauptcampus entfernt, in dem ihre Leiche entdeckt wurde, enthält im Keller ein Labor, in dem Annie oft experimentierte.

Traurige Ironie: Im Februar hatte die junge Frau in einer Zeitschrift der medizinischen Fakultät Tipps zur Sicherheit von Studentinnen in der Uni-Stadt New Haven gegeben. Mit etwas praktischem Verstand könne man es verhindern, in den Mordopfer- Statistiken zu landen, war ihre Schlussfolgerung. Das half ihr selbst nicht - auch nicht, dass das Labor-Gebäude mit 75 Überwachungskameras ausgestattet war und als besonders sicher galt.

dpa

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