Verschwörungstheorien zu 9/11 neu entfacht

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New York - Am Sonntag jährt sich der Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Centers zum zehnten Mal. Bis heute gibt es rund um die Anschläge verschiedene Verschwörungstheorien.

Diese Bilder scheinen für sich zu sprechen: Terroristen steuern am 11. September 2001 voll besetzte Passagierflugzeuge in die Türme des New Yorker World Trade Centers.

Doch manche trauen dem Offensichtlichen nicht: In der offiziellen Version zu den Anschlägen sehen sie ein Lügengebäude. Zu den ausgefalleneren Verschwörungstheorien gehört, dass nicht El Kaida hinter den Angriffen steckt, sondern die Bush-Regierung selbst Bomben im World Trade Center hochgehen ließ. Auch die Aktivisten der Bürgerplattform "Reopen 9/11" misstrauen den Regierungsberichten und fordern eine unabhängige Untersuchung.

Diejenigen, die den 11. September selbst erlebt haben, sehen sich durch die Zweifler verhöhnt. Thomas van Essen war Chef der New Yorker Feuerwehr, als die Zwillingstürme getroffen wurden. Er hat damals mehr als dreihundert Männer verloren.

Der Journalist Fabrizio Calvi zweifelt mit seinen Recherchen die offiziellen Untersuchungen an. Er ist davon überzeugt, dass der US-Geheimdienst von den Anschlagsvorbereitungen wusste und den Polizeibehörden nichts davon sagte.

Ein weit verbreitetes Misstrauen gegenüber der Regierung befeuert die Verschwörungstheorien zum 11. September. Mehr als jeder dritte US-Bürger glaubt an ein Komplott - allerdings aus dem Ausland.

tz

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