35 Tote bei Anschlag in Afghanistan

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Kabul - Bei einem Autobombenanschlag auf ein Krankenhaus in Ostafghanistan sind am Samstag mindestens 35 Menschen getötet und weitere 53 verletzt worden.

Das Gesundheitsministerium sprach von mindestens 60 Toten und 120 Verletzten. Bei einer Pressekonferenz erklärte ein Ministeriumsvertreter indes, die Zahlen seien falsch. Am Abend wurde die Zahl der Opfer schließlich mit 35 angegeben.

Ein Sprecher der Provinzregierung von Logar, Din Mohammad Darwesch, erklärte, der in einem Auto versteckte Sprengsatz sei im Bezirk Asra detoniert. “Dieser Anschlag wurde nicht von unseren Kämpfern verübt“, sagte ein Sprecher der Taliban, Sabiullah Mudschahid, am Samstag telefonisch der Nachrichtenagentur AP.

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Die Klinik wurde schwer beschädigt. Behördenvertreter wollten Rettungskräfte mit einem Hubschrauber in die entlegene Region bringen, um bei der Bergung der Verschütteten zu helfen und sie in andere Krankenhäuser zu bringen.

Bei einem Bombenanschlag auf einen Markt in der Provinz Kundus kamen unterdessen mindestens zehn Menschen ums Leben. Unter den Todesopfern war ein Polizist, wie das Innenministerium am Samstag erklärte. Der Sprengsatz, der auf einem Fahrrad angebracht war, detonierte am Freitagabend auf einem Markt im Bezirk Chanabad. 24 Menschen wurden nach Angaben des Ministeriums verletzt, darunter fünf Frauen und ein Polizist.

NATO-Soldat getötet

Bei einem Anschlag in Ostafghanistan wurde am Samstag ein NATO-Soldat getötet. Das teilte das Militärbündnis mit, ohne Einzelheiten zu nennen. Damit kamen in diesem Monat in Afghanistan bereits 47 NATO-Soldaten ums Leben.

dapd

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