Vulkan in Nicaragua speit Asche

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Der Vulkan San Cristóbal in Nicaragua speit Asche.

Managua - Nach einer heftigen Gas- und Asche-Eruption des Vulkans San Cristóbal in Nicaragua haben die Behörden mit der Evakuierung der Gebiete am Fuße des Feuerbergs begonnen.

Zunächst wurden am Samstag 3000 Menschen in fünf Gemeinden im Nordwesten des mittelamerikanischen Landes aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. 260 Soldaten halfen, sie in Sicherheit zu bringen.

Nach Angaben der Regierung könnte sich die Zahl der Betroffenen noch erhöhen, sollte der San Cristóbal weiterhin vulkanisches Material in so großer Menge ausstoßen. „Wenn nötig, werden bis zu 20 000 Menschen aus den Gemeinden nahe des Kolosses an sichere Orte gebracht“, erklärte Präsidentensprecherin Rosario Murillo.

Über dem Vulkan bildete sich eine anderthalb Kilometer hohe Wolke aus Gas, Sand und Asche, wie das Nicaraguanische Vulkanologische Institut mitteilte. Die Luftverkehrsbehörde schränkte den Flugbetrieb in dem Gebiet rund um den 1745 Meter hohen Vulkan ein. Zuletzt war der rund 100 Kilometer nordwestlich von Managua gelegene San Cristóbal 2006 ausgebrochen.

dpa

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