Amok-Drohung an norddeutscher Schule

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Wie beim Amok-Alarm in Sankt Augustin (Bild) sollen Polizei und Rettungskräfte bereits vor Ort sein.

Fehmarn - Schon wieder eine Amok-Drohung: Ein Unbekannter hat an der Inselschule Fehmarn (Schleswig-Holstein) eine Bluttat angekündigt. Der Unterricht wurde abgebrochen, das Gebäude geräumt.

Wie Jan-Hendrik Wulff vom Polizeipräsidium in Lübeck dem Nachrichtensender n-tv sagte, hätten die Beamten ein Schriftstück gefunden, aus dem hervorgehe, dass es am Dienstag an der Schule eine "Amoklage" geben werde.

Lesen Sie dazu aus dem Fehmarnschen Tagblatt:

"Ich werde euch alle umbringen"

Die Schulleiterin hatte in der Nacht die Polizei alarmiert, weil in einem Klassenraum eine auf einen Tisch gekritzelte Ankündigung entdeckt worden war. Nach Polizeiangaben gab es aber keine Anzeichen für einen Amoklauf.

Weil jedoch besorgte Eltern ihre Kinder aus der Schule holten, wurde der Unterricht nach der zweiten Stunde beendet.

Sprecher Wulff zu n-tv:"Wir haben das sehr ernst genommen und sofort Maßnahmen ergriffen."

Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Derzeit wird das Gebäude nach verdächtigen Gegenständen durchsucht. Sprecher Wulff zu n-tv:"Wir haben das sehr ernst genommen und sofort Maßnahmen ergriffen."

Es wurde auch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polzei geht davon aus, dass sie schnell einen Tatverdächtigen präsentieren kann. Wulff: "Wir tun alles, um Licht ins Dunkel zu bringen."

fro/dpa

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