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Papst bei Benedikt - Beten für Frieden

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Papst Benedikt winkt den Gläubigen bei seinem Besuch in Monte Cassino zu.

Rom / Monte Cassino - Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag an dem geschichtsträchtigen Monte Cassino südlich von Rom für Frieden in Europa und auf der ganzen Welt gebetet.

65 Jahre nach der Zerstörung des von seinem Namenspatron gegründeten Klosters Monte Cassino durch Bomben der Alliierten sagte der Papst, die vielen Soldatenfriedhöfe der Gegend seien stumme Zeugen des großen Leidens. Auf dem polnischen Friedhof wolle er am Abend “aller Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gedenken“, fügte der Oberhirte der Katholiken an. Der Papst hatte zuvor mit etwa 20 000 Gläubigen im Zentrum der mittelitalienischen Stadt bei dem etwa 600 Meter hohen Monte Cassino eine Messe gefeiert.

Benedikt von Nursia hatte die Abtei, die als Wiege des abendländischen Mönchtums gilt, im Jahr 529 gegründet. Sie war im Zweiten Weltkrieg heftig umkämpft und wurde durch Bomben nahezu völlig zerstört. Mehr als 70 000 deutsche und alliierte Soldaten starben hier im Frühjahr 1944. Benedikt erwähnte den polnischen, den deutschen und den Commonwealth-Friedhof.

Die Basilika war nach dem Krieg wieder aufgebaut worden, das Grab des heiligen Benedikt hatte die Bombenangriffe vom 15. Februar 1944 in der Krypta überstanden. In seiner Predigt würdigte Joseph Ratzinger seinen Namensgeber, der von Papst Paul VI. als Patron Europas und Friedensbote ausgerufen worden war.

Der Mann, dessen Namen er sich nach der Wahl zum Papst vor vier Jahren ausgesucht hatte, habe die Arbeit ins Zentrum seiner Spiritualität gestellt. Der Oberhirte der Katholiken setzte sich dafür ein, die heutige Arbeitswelt zu humanisieren. Er zeigte sich solidarisch mit den vielen Menschen, die in Besorgnis erregender sozialer Not leben, auf Eingliederungsleistungen angewiesen oder aber entlassen worden sind. Er sprach von der “Wunde Arbeitslosigkeit“.

An diesem Weltgebetstag für die Kirche in China betete der Papst auch für die Katholiken dort und für die “Einheit aller Christen“.

dpa

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