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Olympiasiegerin

Aljona Savchenko will Karriere in den USA fortsetzen

Aljona Savchenko
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Will ihre Karriere in den USA fortsetzen: Eiskunstläuferin Aljona Savchenko.

Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko will nach dem erklärten Karriereende überraschend ihre sportliche Laufbahn in den USA fortsetzen.

München - Dies habe die 37-jährige gebürtige Ukrainerin der Deutschen Eislauf-Union mitgeteilt, hieß es in einer Mitteilung. Sie habe die Startfreigabe über den amerikanischen Eislauf-Verband beantragt. Das DEU-Präsidium habe diesem Wunsch entsprochen.

„Ich freue mich sehr über diese nächste Phase meiner Karriere und bin den Verbänden dankbar, dass sie diesen Schritt möglich gemacht haben“, sagte Savchenko, die zusammen mit Bruno Massot bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang mit ihrer „Jahrhundert-Kür“ die Goldmedaille gewann.

„Mit Überzeugung, Leidenschaft und Engagement glaube ich, dass es möglich ist, sich in jeder Phase unseres Lebens und unserer Karriere Ziele zu setzen und zu erreichen“, meinte Savchenko. „Ich freue mich auf eine spannende Zukunft in den USA.“

In Deutschland gibt es derzeit keinen Partner für die sechsmalige Weltmeisterin, deren Herz noch immer für Wettkämpfe brennt, hieß es in der Mitteilung. So habe sie ihren langjährigen Trainingsort Oberstdorf verlassen und werde ihren sportlichen Weg in den USA weitergehen.

„Der Wechsel kam sehr überraschend für uns, nachdem Aljona Savchenko ihr Karriereende zusammen mit Bruno Massot vor wenigen Wochen offiziell verkündet hatte“, erklärte DEU-Sportdirektorin Claudia Pfeifer. „Wir wollen Aljona Savchenko keine Steine in den Weg legen, nach allem, was sie für den deutschen Eiskunstlauf erreicht hat und wünschen ihr für das neue Kapitel alles Gute.“

Die Ausnahme-Paarläuferin gewann mit ihren Partnern Robin Szolkowy und Massot für die DEU insgesamt 23 internationale Medaillen und ist damit die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin. „Sollte sich Aljona Savchenko irgendwann entscheiden, wieder zurück nach Deutschland zu kommen, stehen ihr unsere Türen jederzeit offen“, betonte Pfeifer. dpa

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