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Eisschnelllauf

Beckert: Vierter Olympia-Start - Pechstein und Dufter bangen

Patrick Beckert
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Für die Olympischen Spiele qualifiziert: Patrick Beckert.

Als erster deutscher Eisschnellläufer hat sich Patrick Beckert für die Olympischen Winterspiele qualifiziert. Sprinter Joel Dufter wird beim Weltcup in Stavanger von einer Blessur gestoppt.

Stavanger - Patrick Beckert jubelte, Claudia Pechstein und Joel Dufter müssen weiter bangen:

Während der Erfurter sich beim Eisschnelllauf-Weltcup im norwegischen Stavanger über 10.000 Meter frühzeitig für die Olympischen Winterspiele qualifizierte, laufen die 49-Jährige und der Eissprinter ihrem Ziel Peking noch hinterher.

Qualifikation gesichert - Zeit ausbaufähig

„Auf geht’s zu meinen 4. Olympischen Spielen“, schrieb Beckert auf seiner Facebook-Seite. In 13:13,267 Minuten lief der 31-Jährige auf Rang acht und sicherte sich damit seinen olympischen Startplatz. „War kein guter Lauf heute, aber habe bis zum Schluss gekämpft und mich qualifiziert“, befand Beckert.

Dagegen wurde Joel Dufter auf dem Weg nach Peking vorerst ausgebremst. Wegen einer Verletzung der Beinmuskulatur konnte der Inzeller zum Weltcup-Abschluss nicht über 500 Meter antreten. „Wenn er gelaufen wäre, wäre es unter Umständen schlimm geworden. Deswegen ist er lieber nicht gelaufen“, sagte Bundestrainer Helge Jasch. Wegen der Blessur hatte Dufter bereits am Vortag auf einen Start im Teamsprint verzichtet.

Pechstein kam beim Weltcup in Stavanger auf ihrer Paradestrecke über 5000 Meter nicht über einen siebten Platz hinaus.

Ausnahme-Läuferin Pechstein hatte zum Auftakt in Norwegen eine Top-Zeit über ihre Paradestrecke 5000 Meter verpasst und bangt um ihren achten Olympia-Start. In 7:10,778 Minuten kam die Berlinerin in der B-Gruppe nicht über den siebten Platz hinaus. „Ich habe immer gesagt, dass die Qualifikation zu meinen 8. Olympischen Winterspielen der schwerste Weg wird“, hatte sie bereits zuvor geschrieben.

Am Schlusstag war in Abwesenheit von Dufter über 500 Meter Hendrik Dombek aus München in 35,691 Sekunden als 17. in der B-Gruppe bester Deutscher. Über 1500 Meter wurde Stefan Emele aus Erfurt in 1:47,883 Minuten Fünfter und verpasste knapp den Aufstieg in die A-Gruppe der besten 20. Die 19-jährige Sophie Warmuth (Erfurt) lief über 500 Meter in 39,243 Sekunden persönliche Bestzeit und wurde Elfte in der B-Gruppe. „Der Wermutstropfen ist, dass wir von den Platzierungen nicht so weit vorne sind wie gehofft. Das macht es schwierig mit den Nominierungen“, bilanzierte der Bundestrainer. dpa

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