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Biathlon: Doll glänzt mit neuem Rekord - „Tank war restlos leer“

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Biathlon: Benedikt Doll trug sich beim Anstieg auf den Lysebotn in die Geschichtsbücher ein.
Biathlon: Benedikt Doll trug sich beim Anstieg auf den Lysebotn in die Geschichtsbücher ein. © picture alliance/dpa | Angelika Warmuth

Zum Auftakt der Sommersaison im Biathlon hat Benedikt Doll auf ungewohntem Terrain eine überragende Leistung gezeigt und einen neuen Rekord aufgestellt.

Lysebotn - Obwohl die Biathlon-Wettbewerbe beim Blinkfestival in Norwegen erst am Freitag beginnen, war ein Großteil des deutschen Teams bereits am Mittwoch im Einsatz. Der Anstieg auf den gefürchteten Lysebotn stand auf dem Programm. In diesem Langlaufrennen treten Spezialisten und Biathleten gegeneinander an.

Benedikt Doll zeigte dabei eine herausragende Leistung und stellte einen neuen Rekord auf. Der Schwarzwälder bezwang den 7,5 Kilometer langen Anstieg mit 27 Serpentinen und einer durchschnittlichen Steigung von zehn Prozent in 30 Minuten und 48 Sekunden. So schnell wie kein Teilnehmer aus dem Biathlon zuvor.

Biathlon: Auch Horn zeigt starke Leistung, Sieg geht nach Norwegen

„Das Rennen rangiert aktuell in den Top-3 meiner härtesten Rennen. Im Ziel war der Tank restlos leer“, schrieb Doll auf Instagram. Der 33-Jährige kam mit seinem Rekordlauf auf den siebten Platz im Gesamtklassement. Der Sieg ging an den Norweger Simen Hegstad Krüger vor Mika Vermeulen aus Österreich und dem Schweden Eric Rosjo.

Acht DSV-Herren nahmen am Anstieg auf den Lysebotn teil. Philipp Horn zeigte als 15. ebenfalls eine starke Leistung, auch Lucas Fratzscher (22.) und David Zobel (29.) schafften es in die Top 30. Zudem waren Roman Rees (36.), Simon Kaiser (37.), Johannes Kühn (40.) und Justus Strelow (55.) im Skating-Wettbewerb dabei. Philipp Nawrath kam im Doppelstock-Rennen auf einen beachtlichen 37. Rang.

Biathlon: Hettich-Walz und Kebinger überzeugen, Preuß und Voigt verzichten

Bei den Damen erwies sich Janina Hettich-Walz als schnellste Läuferin des deutschen Teams. Die 27-Jährige kam auf den 16. Platz und benötigte 40:15 Minuten für den Anstieg. Hanna Kebinger wurde 18., Selina Grotian 25., Anna Weidel 29. und Juliane Frühwirt landete auf dem 32. Rang. Den Sieg sicherte sich Ebba Andersson aus Schweden.

Franziska Preuß und Vanessa Voigt verzichteten auf den Start und greifen erst am Freitag ins Geschehen ein, wenn die regulären Biathlon-Wettbewerbe beim Blinkfestival 2023 beginnen.

Zunächst steht dann ein Shootout-Wettkampf am Schießstand auf dem Programm, anschließend werden die Super-Sprints ausgetragen. Am Samstag wird zudem noch im Massenstart gelaufen.

Quelle: chiemgau24.de

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