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Neue berufliche Wege

Biathlon: Deutsche Vizeweltmeisterin wird Hebamme im Schwarzwald

Biathlon: Karolin Horchler am Schießstand in der Chiemgau Arena in Ruhpolding
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Biathlon: Karolin Horchler am Schießstand in der Chiemgau Arena in Ruhpolding

Gut sechs Monate nach dem Ende ihrer Karriere im Biathlon beginnt für Karolin Horchler ein neuer Lebensabschnitt. Die ehemalige deutsche Weltcup-Athletin wechselt in die Gesundheitsbranche.

Furtwangen - Viele Athleten bleiben nach ihrer aktiven Karriere dem Biathlon erhalten. Karolin Horchler hat sich für einen anderen Weg entschieden. Die 33-Jährige beginnt eine Ausbildung als Hebamme.

Im März 2022 beendete Horchler ihre Laufbahn im Biathlon. Anschließend war es still um die gebürtige Hessin geworden. Jetzt meldete sie sich über ihre Social-Media-Kanäle mit spannenden Neuigkeiten.

Biathlon: Horchler verlässt Bundeswehr und beginnt Ausbildung

„Studentin der Hebammenwissenschaft 🤩 Ich bin voller Vorfreude, diesen besonderen Beruf zu erlernen 👩🏼‍⚕️🤱🏼. Gestern endete meine Zeit als Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr. DANKE für die langjährige Unterstützung als Biathletin. Heute startete mein neuer Lebensabschnitt an der Hochschule Furtwangen und am Ortenau Klinikum 👩🏼‍💻 Los gehts 🙌🏻“, sagte Horchler über Facebook.

Damit geht Horchler einen für einstige Spitzensportler recht ungewöhnlichen Weg. Nicht wenige ehemalige Athleten bleiben als Trainer, Sportdirektoren oder TV-Experten ihrer Sportart erhalten.

Biathlon: WM-Medaille als Highlight, anschließend machen ihr Verletzung zu schaffen

2014 feierte Horchler ihr Debüt im Weltcup und kämpfte sich kontinuierlich nach oben. Höhepunkt ihrer Laufbahn war der Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Staffel bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2020 in Antholz.

Die 33-Jährige war zu dieser Zeit fester Bestandteil des deutschen Weltcup-Teams. Nach der erfolgreichen Saison 2020 ließ sich Horchler am Schienbein operieren und strebte ein Comeback zum Weltcup 2020/21 an.

Zwei Rippenbrüche innerhalb kürzester Zeit warfen die ehemalige Sportsoldatin weit zurück. Sie verpasste die Saison 20/21, wollte zur Olympia-Saison aber noch einmal in den Weltcup zurückkehren.

Horchler fand nie zu alter Stärke zurück und beendete im Anschluss an den Olympia-Winter 21/22 ihre Laufbahn als Biathletin. Mit der Staffel erreichte sie in ihrer Karriere fünfmal das Podest, ihre beste Platzierung im Gesamtweltcup war ein 32. Rang in der Saison 2018/19.

Mit der Ausbildung als Hebamme an der Hochschule Furtwangen und am Ortenau Klinikum beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt.

Quelle: chiemgau24.de

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