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Sommer-WM in Ruhpolding

Herrmann und Rees holen bei Silber im Biathlon-Massenstart

Denise Herrmann
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Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann holte Silber.

Auf Skirollern jagen die Biathletinnen und Biathleten nach WM-Medaillen, bei der Sommer-WM in Ruhpolding. Die Deutschen holen insgesamt drei Medaillen.

Ruhpolding - Denise Herrmann und Roman Rees haben zum Abschluss der Sommer-WM der Biathletinnen und Biathleten in Ruhpolding Silber im Massenstart gewonnen.

Die Einzel-Olympiasiegerin musste sich auf Skirollern nur der Italienerin Dorothea Wierer geschlagen geben. Wenig später ging Rees bei nassen Streckenbedingungen zwar mit fast neun Sekunden Vorsprung auf die Schlussrunde, aber der Schwede Sebastian Samuelsson fing ihn auf der Zielgeraden noch ab und gewann mit 2,9 Sekunden Vorsprung. Samuelsson hatte auch den Sprint am Vortag für sich entschieden und zum Auftakt Silber im Super-Sprint hinter Philipp Horn geholt. Damit beendete das deutsche Team die Titelkämpfe mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen.

„Insgesamt bin ich voll zufrieden“

Die Sprint-Sechste Herrmann lag in der Chiemgau-Arena auf Goldkurs, doch beim vierten und letzten Schießen ging ein Schuss daneben. Es war zwar Herrmanns einziger Fehler, aber die diesmal fehlerfreie Wierer (insgesamt 1), die auch im Super-Sprint erfolgreich war, zog auf der Schlussrunde an der Sächsin vorbei und hatte am Ende 9,4 Sekunden Vorsprung. Bronze holte die Tschechin Marketa Davidova.

„Ich konnte meine Fokuspunkte gut umsetzen, ein Fehler ist verschmerzbar, insgesamt bin ich voll zufrieden“, sagte Herrmann. Nur Vanessa Voigt als 18. schaffte es noch in die Top 20.

„Dass ich ein Podium mache, war nach den letzten beiden Tagen nicht unbedingt zu erwarten. Ich konnte am Ende nicht dagegen halten, aber ich bin mega happy mit dem zweiten Platz“, sagte der 29-jährige Rees dem ZDF. Dritter wurde der Schwede Martin Ponsiluoma. Bester Deutscher im Sprint am Samstag war Lucas Fratzscher als Fünfter.

Philipp Horn jubelt über seinen Sieg im Super-Sprint der Männer.

Einen großen sportlichen Wert hat die Sommer-WM nicht, auch wenn in Ruhpolding das bisher größte Starterfeld überhaupt dabei war. Die Rennen dienen eher der Leistungsüberprüfung und werden aus dem vollen Training heraus bestritten. In den vergangenen Jahren ließen die Deutschen wie fast alle anderen Top-Nationen dieses Event aus, auch in Bayern fehlten unter anderen Norwegen oder Frankreich. dpa

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