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Welttcup in Innsbruck

Grotheer im Sieger-Trio - Skeleton-Pilotinnen schwach

Christopher Grotheer
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Skeleton-Pilot Christopher Grotheer im Eiskanal.

So ein enges Rennen gab es noch nie: Weltmeister Grotheer rast zeitgleich mit zwei Kontrahenten zum Weltcupsieg. Damit löste er das Olympia-Ticket. Auffällig: die Chinesen sind plötzlich Weltklasse.

Innsbruck - Im wohl spannendsten Weltcup-Rennen überhaupt ist Skeleton-Weltmeister Christopher Grotheer in Innsbruck/Igls zeitgleich mit dem Chinesen Wenqiang Geng und dem Briten Matt Weston auf Rang eins gefahren. Drei Sieger in einem Rennen sind ein Novum.

Grotheer, der im Finallauf die schnellste Zeit fuhr, hat nach Platz drei in der Vorwoche damit bereits die Qualifikation für Olympia in Peking geschafft. Der Skeletoni vom BRC Thüringen übernahm zudem die Führung im Gesamt-Weltcup.

„Es ist echt der Hammer, hier in Innsbruck auf einer Starterbahn gewonnen zu haben. Ich fühle mich momentan mental sehr gut und habe den Schlitten in der Bahn richtig fliegen lassen“, sagte Grotheer.

Olympia-Gastgeber stark

Fünfter wurde auf dem Olympia-Eiskanal am Patscherkofel Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg. „Ärgerlich ist es, wenn es immer so knapp ist, wenn man sieht, die Nähe zur Weltspitze ist da und man kann vorne mit dabei sein“, sagte Jungk. Alexander Gassner vom BSC Winterberg landete bei leichtem Schneefall auf Rang 21.

Auffällig war zudem, dass neben dem siegreichen Geng gleich zwei weitere Chinesen unter den besten Zwölf waren. Auch bei den Frauen machten die Starterinnen vom Olympia-Gastgeber auf sich aufmerksam.

Enttäuschend hingegen die deutschen Starterinnen. Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee kam zeitgleich mit der Kanadierin Jane Chanell nur auf Rang zwölf. Auf die siegreiche Russin Elena Nikitina hatte sie 1,28 Sekunden Rückstand. Zweite wurde die Niederländerin Kimberley Bos vor der Italienerin Valentina Margaglio.

Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise vom BRC Winterberg wurde Zehnte. Die Olympia-Zweite Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland musste sich mit Platz 21 begnügen. dpa

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