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Olympische Winterspiele

Nach Skicross-Drama: Smith will Jury-Entscheidung anfechten

Ski Freestyle
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Daniela Maier (r) steht neben ihrer Kontrahentinen Fanny Smith aus der Schweiz.

Nach der verpassten Olympia-Medaille schrieb Fanny Smith auf Instagram: „Ich kann die Entscheidung der Jury nicht akzeptieren“. Die Schweizerin erwägt Protest. Aber wie stehen die Chancen?

Zhangjiakou - Nach dem Skicross-Drama um Daniela Maier will die Schweizerin Fanny Smith nach ihrer verpassten Olympia-Medaille „alle Möglichkeiten prüfen, um die Entscheidung anzufechten“. Dies teilte die 29-Jährige auf Instagram mit.

„Das ist sicherlich der härteste Tag meiner Karriere. Ich kann die Entscheidung der Jury nicht akzeptieren“, schrieb die Vizeweltmeisterin.

Smith war im Skicross-Finale zunächst auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, einen Rang vor Maier. Beim Olympiasieg der Schwedin Sandra Näslund vor der Kanadierin Marielle Thompson wurden von der Jury allerdings nur Gold und Silber sofort bestätigt. Der dritte Platz wurde Smith nach einem minutenlangen Videostudium aberkannt.

Skicross-Renndirektor Klaus Waldner hatte anschließend die Zurückversetzung der Schweizerin verteidigt und als „harte, aber faire Entscheidung“ bezeichnet. Nach Meinung der Jury hatte Smith auf der Zielgeraden ihre deutsche Kontrahentin durch einen Schritt nach links behindert.

Smiths Erfolgschancen im Falle eines Protests werden als sehr gering eingeschätzt. „Die Entscheidung steht“, hatte der Sportliche Leiter, Heli Herth, erklärt. Der Cheftrainer der Schweizer Skicrosser, Ralph Pfäffli, sagte: „Wir haben keine Chance hier noch Einspruch einzulegen, sonst würden die Rennen am grünen Tisch entschieden“. dpa