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Winterspiele in Peking

Olympia-Debütantin Neise mit Skeleton auf Medaillenkurs

Hannah Neise
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Skeletonpilotin Hannah Neise beim Start.

Die jüngste Starterin war am coolsten. Olympia-Debütantin Hannah Neise fuhr mit ihrem Skeletonschlitten von Rang acht auf zwei und liebäugelt mit einer Medaille. Weltmeisterin Hermann hadert mit ihrer Linie, greift aber in den Finalläufen wie Lölling voll an.

Yanqing - Nach den Patzern vieler Favoritinnen fahren die deutschen Skeletonpilotinnen zur Halbzeit auf Medaillenkurs. Olympia-Debütantin Hannah Neise vom BSC Winterberg legte dabei eine furiose Aufholjagd hin und raste von Platz acht auf zwei.

„Ich war in der Leaderbox ein bisschen unbeholfen, weil ich diese Saison nicht oft in der Leaderbox stand“, sagte die 21-Jährige und ergänzte: „In der Ausfahrt 13 habe ich es mir ein wenig versaut.“

Hoffen auf Nervenstärke

Vor den abschließenden zwei Läufen am Samstag hat sie 0,21 Sekunden Rückstand auf die führende Australierin Jaclyn Narracott. „Ich hoffe, ich bewahre die Nerven und bleibe weiterhin ruhig. Egal was passiert, ich kann hier als Siegerin rausgehen, ich wäre schon mit dem Tag zufrieden. Klar eine Medaille wäre toll“, sagte Neise.

Viele Favoritinnen wie die nach Durchgang eins führende Kanadierin Mirela Rahneva oder die Österreicherin Janine Flock und die am Start starken Russinen patzten in der Bahn und schritten mit Tränen in den Augen durch den Interview-Bereich. Anders die Deutschen. Weltmeisterin Tina Hermann liegt hinter Neise auf Rang drei und will angreifen: „Es ist sehr eng, man kann sich keine Fehler erlauben. Bis zur Kurve neun ist es mir ganz gut gelungen. Treffe ich morgen den Kreisel und die 13 richtig, dann ist noch alles drin“, sagte Hermann.

Lölling: „Morgen ist noch was drin“

Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland fiel von Rang vier auf fünf zurück. Doch die Olympia-Zweite von Pyeongchang hat nur 0,38 Sekunden Rückstand zu Platz eins. „Bis jetzt ist alles noch eng zusammen. Man hat bei der Mirela gesehen, wie schnell es gehen kann“, sagte Lölling und sprach davon, dass es die Bahn „definitiv in sich“ habe. „Wenn es mal knallt, dann setzt sich das meistens fort. Aber wenn es läuft, dann kann man hier schnell runterfahren und den Startrückstand auf jeden Fall rausfahren“, sagte sie.

Bei der Medaillen-Entscheidung am Samstag (14.55 Uhr MEZ) rechnet sie sogar mit einer noch schnelleren Bahn. Das könnte ihr entgegenkommen. Immerhin waren die Zeiten im Training schon deutlich schneller. „Morgen ist noch was drin“, sagte Lölling zuversichtlich. dpa