Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Winterspiele in Peking

Olympia-Sturzdrama hat Rodlerin Taubitz fürs Leben geprägt

Julia Taubitz
+
Rodlerin Julia Taubitz war bei Olympia gestürzt.

Rodlerin Julia Taubitz hat ihre schmerzhafte Bauchlandung in der Olympia-Bahn von Yanqing nach eigenen Worten verarbeitet.

Annaberg-Buchholz - „Ich hatte die Hälfte. Zweimal Bestzeit und zwei schlechte Läufe. Mit ein bisschen Abstand betrachtet, war es eine tolle Erfahrung, die mich in meiner Karriere noch einmal voranbringen wird, die mich auch allgemein fürs Leben prägen wird“, sagte die Weltcup-Gesamtsiegerin in einem Podcast der „Freien Presse“.

Die Goldfavoritin war im olympischen Rennen nach Bahnrekord im ersten Lauf im zweiten Durchgang in der berüchtigten Kurve 13 mit gut 120 Stundenkilometern gestürzt und musste alle Hoffnungen auf den Olympiasieg begraben. Sie wurde Siebte, Gold ging an Teamkollegin Natalie Geisenberger.

Taubitz wollte nach Olympia im Urlaub am Strand von Sizilien abschalten und sich erholen, doch dann kam ein positiver Corona-Befund dazu. So blieb sie daheim im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz. In dieser Zeit setzte sich die 26-Jährige vom WSV Erzgebirge Oberwiesenthal neue Ziele.

„Eigentlich wollte ich mit 30 Jahren Schluss machen, schließlich hat man als Frau ja auch noch andere Ziele im Leben“, sagte sie und betonte: „Das hat sich in Peking aber auf einen Schlag alles geändert.“ Nun will sie bei den Winterspielen 2026 in Italien eine Medaille holen. „Und vielleicht geht die Karriere dann doch noch bis zu Olympia 2030 weiter“, meinte Taubitz. dpa

Kommentare