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Ski alpin

Nur Ferstl in Top Ten: Deutsche Ski-Asse fahren hinterher

Josef Ferstl
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Josef Ferstl wurde in Kvitfjell Abfahrts-Zehnter.

Auch im zweiten Rennen von Kvitfjell kann nur ein deutscher Skifahrer überzeugen. Josef Ferstl löst das Ticket für das Saisonfinale der Abfahrer, Andreas Sander nicht. Ein Südtiroler jubelt.

Kvitfjell - Josef Ferstl sorgte diesmal für den Lichtblick, Andreas Sander erlebte die nächste große Enttäuschung. Auch bei der zweiten Abfahrt im norwegischen Kvitfjell hing das Gros der deutschen Skirennfahrer weit hinterher.

Ferstl war als Zehnter beim Sieg des Südtirolers Dominik Paris am Samstag mit Abstand bester Deutscher und qualifizierte sich so auch für das Saisonfinale der besten 25 Athleten in dieser Disziplin Mitte März im französischen Courchevel.

Dort dürfen auch Romed Baumann und Dominik Schwaiger, die diesmal lediglich 17. und 40. wurden, in der Abfahrt starten. Der WM-Zweite Andreas Sander, der Platz 33 belegte, muss hingegen dann nur zuschauen. Genau wie Simon Jocher, der nach seinem starken siebten Rang vom Freitag diesmal als 38. ins Ziel kam.

„Schritt nach vorne“

Ferstl empfand seine dritte Top-Ten-Platzierung in diesem Winter als „Schritt nach vorne“. Er habe „kämpfen, fighten und alles reinhängen“ wollen, sagte der 33-Jährige. Teilweise sei ihm das „sehr, sehr gut gelungen“, in manchen Passagen habe ihm „das letzte Quäntchen Überzeugung“ gefehlt. Bei den übrigen Deutschen fehlte deutlich mehr.

Fast zwei Sekunden lag Baumann am Ende hinter Sieger Paris. Wo er die verloren hatte, konnte sich der 36-Jährige kaum erklären. „Bis jetzt ist es ein Wochenende zum Vergessen“, sagte Schwaiger, der genau wie der im Weltcup seit Wochen kriselnde Sander noch weiter zurück lag.

Zweiter wurde der im Abfahrts-Gesamtklassement führende Lokalmatador Aleksander Aamodt Kilde vor dem Schweizer Vortagessieger Niels Hintermann. Der Norweger Kjetil Jansrud beendete seine Karriere, in der er insgesamt fünf olympische Medaillen gewann, als 52. und mit großen Emotionen. Der 36-Jährige sank auf die Knie und küsste den Schnee im Zielraum. Danach nahmen ihn seine Teamkollegen auf die Schultern - bejubelt von den Zuschauern und etlichen anderen Fahrern. Am Sonntag steht zum Abschluss in Kvitfjell noch ein Super-G an.

dpa