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Ski alpin

Rebensburg gibt Gesamtführung im Super-G ab

Kam beim Super-G in Bansko nur auf Rang zwölf: Viktoria Rebensburg. Foto: Pier Marco Tacca/AP/dpa
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Kam beim Super-G in Bansko nur auf Rang zwölf: Viktoria Rebensburg. Foto: Pier Marco Tacca/AP/dpa

Die Reise nach Bansko war für Viktoria Rebensburg eine einzige Enttäuschung. Nach der Kritik an ihrem Trainingspensum schafft sie in Bulgarien keinen einzigen überzeugenden Wettkampf - und hat nun zu allem Überfluss auch die Führung im Super-G-Weltcup verloren.

Bansko (dpa) - Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg hat zum Abschluss eines frustrierenden Weltcup-Wochenendes in Bansko ihre Gesamtführung im Super-G-Weltcup verloren. Nach zwei enttäuschenden Abfahrten am Freitag und Samstag kam sie auch am Sonntag nicht in die Top Ten und belegte Rang zwölf.

«Ich habe die letzten Tage hier nie wirklich mein Gefühl gefunden, das war heute ähnlich. Das war nicht, was ich mir vorgenommen habe. Ich muss das jetzt abhaken», sagte sie der ARD.

Die Spitzenposition in der Disziplin-Wertung musste sie deswegen an Mikaela Shiffrin aus den USA abgeben, die nach der Abfahrt am Freitag auch den Super-G gewann und ihre kleine Krise überwunden zu haben scheint. Rebensburg dagegen war nach der Kritik an ihrem - auf den Riesenslalom bezogen - Trainingspensum durch Alpinchef Wolfgang Maier getroffen und muss sich davon erst erholen.

«Es gilt auch den Kopf frei zu kriegen und was anderes zu machen, dann werde ich wieder neu angreifen», sagte sie vor dem Abschied aus Bulgarien. Als nächstes stehen die Speed-Wochenenden in Sotschi und danach in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Auf Shiffrin fehlen ihr vor der Reise nach Russland nun 38 Punkte, auch Corinne Suter aus der Schweiz ist mit zwei Zählern mehr vorbei gezogen.

Platz zwei in der Tageswertung holte sich wie in der Abfahrt am Samstag Marta Bassino aus Italien. Dritte wurde Lara Gut-Behrami aus der Schweiz. Veronique Hronek konnte mit Platz 23 zufrieden sein. Kira Weidle fuhr kurz vor dem Ziel an einem Tor vorbei und schied aus. Auch Michaela Wenig (33.) und Patrizia Dorsch (34.) blieben ohne Weltcup-Punkte.

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