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Rennen in Beaver Creek

Ski alpin: Baumann überzeugt, Kilde feiert nächsten Sieg

Romed Baumann auf der Piste in Beaver Creek.
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Romed Baumann auf der Piste in Beaver Creek.

Der Weltcup im Ski alpin wurde am Sonntag fortgesetzt. In Beaver Creek waren die Herren im Super-G am Start. Aleksander Aamodt Kilde schlug wieder zu, Romed Baumann zeigte ein starkes Rennen.

Beaver Creek - Der Weltcup der Herren im Ski alpin wurde am Sonntag fortgesetzt. Nach der Abfahrt am Samstag wurde in Beaver Creek der Super-G gefahren. Aleksander Aamodt Kilde schlug Marco Odermatt erneut, Romed Baumann war bester DSV Fahrer.

Romed Baumann hat trotz der nächsten überzeugenden Fahrt im Super-G seinen ersten Podestplatz der Saison verpasst. Beim Sieg des Norwegers Aleksander Aamodt Kilde belegte der WM-Zweite von 2021 am Sonntag in Beaver Creek Rang acht. Zweiter wurde der Schweizer Marco Odermatt (+0,20 Sekunden), der sich im Dauer-Duell mit Kilde wie schon in der Abfahrt am Vortag knapp geschlagen geben musste. Der Franzose Alexis Pinturault fuhr auf der gefürchteten Piste «Birds of Prey» (Raubvögel) auf Platz drei (+0,30).

Als «kontrollierte, solide Fahrt» kommentierte Baumann seinen bereits dritten Top-10-Platz in diesem Winter. Rund zwei Monate vor der Weltmeisterschaft in Frankreich verbreitet der 36-jährige Speed-Spezialist, der noch keine Gedanken ans Karriereende verschwendet, Hoffnung auf eine WM-Medaille.

Ski alpin: Kilde kommt im Gesamtweltcup immer näher

Andreas Sander komplettierte als Zwölfter das gute deutsche Gesamtergebnis. Thomas Dreßen (37.) verpasste in seinem vierten Rennen nach der langen Verletzungspause hingegen genau wie Dominik Schwaiger (31.) und Josef Ferstl (40.) die Punkteränge.

Odermatts Vorsprung im Gesamtweltcup auf das skandinavische Kraftpaket Kilde schrumpfte nach den US-Rennen in Colorado auf 40 Punkte. Da der Schweizer Allrounder aber auch im Riesenslalom zu den Dominatoren zählt, dürfte er seine Führung schon am kommenden Wochenende in Val d‘Isère ausbauen. Für die Speed-Fahrer geht es in zwei Wochen in Gröden weiter.

Ski alpin: Der Endstand im Ziel

1. Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen)1:10.73 Minuten
2. Marco Odermatt (Schweiz)+ 0.20
3. Alexis Pinturault (Frankreich)+ 0.30
8. Romed Baumann (Deutschland)+ 0.80
12. Andreas Sander (Deutschland)+ 1.18
31. Dominik Schwaiger (Deutschland)+ 2.01
37. Thomas Dreßen (Deutschland)+ 2.22
40. Josef Ferstl (Deutschland)+ 2.54

Das gesamte Ergebnis

Ski alpin: Das Rennen im Liveticker

Zwischenfazit: Die Top 30 sind unten, das Ergebnis im Spitzenbereich steht wohl fest. Aleksander Aamodt Kilde und Marco Odermatt dominieren weiter die Speed-Szene im Ski alpin. Auch heute sieht als nach den ersten beiden Plätzen für den Norweger und den Schweizer aus. Die stärksten Athleten sind im Ziel, die Piste lässt nach.

Aus deutscher Sicht kann nur Romed Baumann so wirklich zufrieden sein. Er geht auf den achten Rang, hat von seiner niedrigen Startnummer profitiert und erneut ein gutes Resultat eingefahren. Andreas Sander zeigte ein ordentliches Rennen, Thomas Dreßen und Josef Ferstl liegen klar zurück.

Rennen: Mit Josef Ferstl sehen wir den vorletzten Deutschen. Die Piste gibt nicht mehr so viel her. Oben passt das, das ist eine ordentliche Zwischenzeit. Im Mittelsektor passt die Linie nicht, auch der Speed fehlt. Ferstl ist hier chancenlos, dieser Super-G scheint entschieden.

Rennen: So, jetzt kommt Thomas Dreßen. Der Mittenwalder kommt eher aus der Abfahrt, das wird nicht leicht jetzt. Die Schwünge oben liegen ihm nicht, er ist klar zurück. Der Speed passt auch nicht, das Rennen geht dahin. Nach fast 1000 Tagen Abwesenheit, muss Dreßen sich wieder eingrooven. Da ist auch der 17. Platz zu verschmerzen.

Rennen: Die Piste scheint nachzulassen, die Spuren sind sichtbar. Das wird gleich ein Kraftakt für Thomas Dreßen, der in wenigen Augenblicken kommt.

Rennen: Es sieht schon wieder sehr stark nach Platz 1 und 2 für Kilde und Odermatt aus. Mal schauen, ob die Deutschen daran noch was ändern können. Baumann wird ein gutes Resultat einfahren, das zeichnet sich jetzt schon ab.

Rennen: Die Topfavoriten sind unten, aus deutscher Sicht wird es gleich nochmal spannend. Thomas Dreßen und Josef Ferstl kommen noch.

Rennen: Vincent Kriechmayr mag diese Verhältnisse, oben sind aber schon deutliche Spuren drin. Zudem passt die Linie nicht. Im Mittelteil kommt er besser rein, das kann noch aufs Podium gehen. Aber nicht mit diesem geringen Speed, er ist Siebter.

Rennen: Andreas Sander ist der beste deutsche Super-G-Fahrer. Oben ist er ein Stückchen weg von Kilde, jetzt kommen aber seine Passagen. Nein, die Linie ist zu zögerlich. Sander kommt als Neunter ins Ziel und ist nicht zufrieden.

Rennen: Der Dauerrivale von Odermatt steht oben. Was zeigt uns Aleksander Aamodt Kilde? Oben ist der Norweger leicht vorne, das passt. Jetzt kommt das steile Stück, die Zeiten sind fast identisch. Kilde ist schnell, er muss jetzt unten die Linie treffen. Das gelingt ihm, Kilde führt!

Rennen: James Crawford war Dritter in der Abfahrt. Die liegt ihm mehr als der Super-G. Oben geht er volle Attacke und liegt vorne. Dann erwischt er einen Schlag, das kostet Zeit. Und wie das kostet. Fast eine Sekunde ist er zurück.

Rennen: So, jetzt geht es rund. Odermatt ist der Topfavorit. Aber auch er liegt oben zurück. Der Speed passt, aber jetzt kommen die Schlüsselstellen. Der Übergang passt, unten trifft er die Linie und geht hauchdünn an die Spitze.

Rennen: So, jetzt kommen die Favoriten. Matthias Mayer aus Österreich hat oben auch Probleme, er kämpft mit der Linie. Im Mittelsektor spielt er seine Klasse nur bedingt aus, das reicht nur für den fünften Rang und ist durchaus eine Überraschung. Jetzt heißt es anschnallen, Marco Odermatt kommt.

Rennen: Der Österreicher Raphael Haaser meistert das als erster seit langer Zeit gut oben. Mit Vorsprung geht es in den letzten Abschnitt. Da verdreht es ihn beim letzten Sprung, dahin ist die Führung. Er verdrängt Baumann vom Podest.

Rennen: Die Sicht wird schlechter im oberen Bereich, die Rückstände sind groß. Baumann hält sich auf dem dritten Rang, gleich sehen wir aber die Topfavoriten.

Rennen: Lokalmatador Ryan Cochran-Siegle ist ein ausgewiesener Super-G-Spezialist. Oben ist er schon eine Sekunde zurück, da war Pinturault richtig gut. Nein, der Amerikaner hat hier keine Chance, zu allem Überfluss verpasst er noch ein Tor.

Rennen: Gino Caviezel aus der Schweiz hat oben Rückstand, da ist Pinturault super gefahren. Im Steilen ist aber viel drin, Caviezel kommt näher ran. Ein unsauberer Sprung kostet ihn die Führung.

Rennen: Alexis Pinturault kommt oben deutlich besser rein als Baumann und führt deutlich. Im Steilen verliert der Franzose etwas Zeit, aber es reicht klar für Baumann. Pinturault führt.

Rennen: Baumann geht oben zögerlich rein, im Steilen sieht das aber aggressiver aus. Den Übergang meistert er, auch der drehende Teil passt. 1:11.53, das ist die erste Zeit. Was diese wert ist, sehen wir gleich.

Rennen: Sejersted fährt das nicht ganz sauber. Dieser Super-G ist sehr anspruchsvoll, jetzt verpasst der Norweger ein Tor. In der Hälfte der Strecke wechselt es vom Schatten ins Licht, das ist tückisch. Jetzt kommt der erste Deutsche.

Vor dem Rennen: Gleich geht es los, Adrian Smiseth Sejersted macht sich bereit. Der Norweger eröffnet.

Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Ski alpin heute in Beaver Creek. Gleich startet der Super-G der Herren.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Rennen

Die deutschen Speed-Herren wollen am Sonntag in Beaver Creek die nächsten Weltcup-Punkte sammeln. Nach durchwachsenen Ergebnissen in der Abfahrt am Samstag liegen die Hoffnungen in den USA auf dem Super-G.

Ski alpin heute im Liveticker: Fünf DSV-Athleten im Super-G am Start

Auch im Super-G geht die deutsche Mannschaft dezimiert ins Rennen. Simon Jocher fehlt nach seinem Trainingssturz nach wie vor verletzungsbedingt, auch Youngster Luis Vogt wird nicht im Super-G starten. Somit bleiben fünf Fahrer, angeführt vom Teamkapitän Thomas Dreßen (Startnummer 23).

Romed Bauman, der bei der Abfahrt bester Deutscher war, hat die Startnummer 2, Andreas Sander die 13. Josef Ferstl startet als 26, Dominik Schwaiger als 60. Die großen Hoffnungen liegen auf Sander, der im ersten Super-G der Saison 5. wurde. Hier geht es zur Startliste

Ski alpin heute im Liveticker: Giganten-Duell geht in die nächste Runde

Die Fans dürfen sich am Sonntag auf das nächste Duell der Topstars Aleksander Aamodt Kilde und Marco Odermatt freuen. Bereits bei der Abfahrt am Samstag waren die beiden nicht zu schlagen, der Norweger setzte sich am Ende mit einem Vorsprung von nur sechs Hundertstel vor dem Schweizer durch.

Um 18:00 Uhr beginnt das Rennen in Beaver Creek, chiemgau24.de ist heute im Liveticker mit dabei. Auch die Damen sind am Sonntag im Einsatz. In Lake Louise wird ebenfalls ein Super-G gefahren.

dg/truf

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