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Nach Sölden auch Matterhorn

Nächste Absage - Chaos im Ski-Weltcup wird zum Saisonstart immer größer

Drei Absagen an einem Tag: Der alpine Skiweltcup erlebt einen ernüchternden Saisonstart.
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Drei Absagen an einem Tag: Der alpine Skiweltcup erlebt einen ernüchternden Saisonstart.

Der Auftakt in den alpinen Ski-Weltcup 2022/23 hätte schlechter kaum laufen können. Nach dem Riesenslalom der Damen in Sölden können auch die Herren-Abfahrten am Matterhorn nicht gefahren werden.

Zermatt/Sölden - Der Weltcup 2022/23 im Ski alpin sollte furios und mit beeindruckenden Rennen noch im Oktober starten. Jetzt steht der Internationale Skiverband nahezu ohne Wettkämpfe da. Zunächst wurde der Saisonstart in Sölden abgesagt, nun werden auch die spektakulären Abfahrten am Matterhorn nicht ausgetragen.

Bis zuletzt hatten die Organisatoren der längsten Weltcup-Abfahrt alles versucht. Schneemangel und fehlende Sicherheit machen der geplanten Rekord-Abfahrt am Matterhorn aber einen Strich durch die Rechnung.

Ski alpin: Matterhorn-Abfahrten ersatzlos gestrichen, Plan B gescheitert

Wie der Internationale Skiverband FIS am Samstag bekannt gab, werden die für 29. und 30. Oktober geplanten Abfahrten von Zermatt nach Cervinio ersatzlos gestrichen. Die Idee, das Ziel weiter nach oben zu verlegen, konnte demnach nicht realisiert werden.

Zuvor war bereits der Start in die neue Saison ins Wasser gefallen - im wahrsten Sinne des Wortes. In Sölden hätte am 22. Oktober mit dem Riesenslalom der Damen der neue Weltcup beginnen sollen, zu viel Regen und starker Nebel verhinderten die Austragung des Rennens.

So verbleibt den Alpinen der Riesenslalom der Herren, der am 23. Oktober ausgetragen werden soll. Aber auch dieses Rennen ist ungewiss, wie Rainer Gstrein vom Organisations-Komittee bestätigte. „In Hinblick auf Sonntag haben wir vielleicht eine Chance, wenn sich das Wetter am Nachmittag bessert und es aufklart, dass wir für den Herren-Riesentorlauf eine rennfertige Piste präparieren können. Ich bin positiv, aber es wird ein Kraftakt werden“.

Nach der Absage der Matterhorn-Rennen sinkt die Anzahl der Herren-Abfahrten im Kalender der Saison 22/23 auf zwölf. Damit haben die Speed-Spezialisten, die um den Gesamtweltcup kämpfen, einen klaren Nachteil.

Ob die Damen ihr für Anfang Dezember geplantes Wochenende in Zermatt planmäßig umsetzen können, muss die Schneekontrolle am 25. Oktober zeigen. Tritt bis dahin keine Besserung der Bedingungen ein, würden auch die ersten Speed-Events der Damen ausfallen. Dann wäre das Chaos im Ski-Weltcup endgültig perfekt.

Quelle: chiemgau24.de

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