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Weltcup in Oberstdorf

Freitag beendet seine Skisprung-Laufbahn

Richard Freitag
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Richard Freitag hört mit dem Skispringen auf.

Der frühere Weltklasse-Skispringer Richard Freitag beendet seine Karriere. „In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass ich trotz großen Engagements meine persönlichen Ziele nicht mehr erreichen kann“, sagte der 30-Jährige zur Begründung.

Oberstdorf - „Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und habe viele wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen, doch es ist an der Zeit, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen“, verkündete Freitag im Rahmen des Skiflug-Weltcups in Oberstdorf. Der Sportler von der SG Nickelhütte Aue bedankte sich bei seinen Unterstützern der vergangenen Jahre.

Freitag feierte in seiner Karriere acht Weltcupsiege, gewann sieben Medaillen bei Skisprung- und Skiflug-Weltmeisterschaften und holte 2018 in Pyeongchang mit der Mannschaft Silber bei den Olympischen Winterspielen. Zuletzt lief es allerdings nicht mehr wie gewünscht. Freitag schaffte es nicht mehr ins Weltcup-Team des Deutschen Skiverbands (DSV). Er sprang im zweitklassigen Continental Cup und zeitweise auch im drittklassigen Fis Cup. Für den Sachsen, der in der Saison 2017/18 Rang zwei im Gesamtweltcup belegte, war das auf Dauer zu wenig.

Freitag prüft verschiedene Optionen

Bei der Vierschanzentournee 2017/18 hatte Freitag großes Pech. Als Spitzenreiter im Gesamtweltcup war er angereist und startete gut: Bei den beiden ersten Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen wurde er Zweiter hinter dem späteren polnischen Tournee-Champion Kamil Stoch. Beim dritten Wettkampf in Innsbruck stürzte Freitag dann nach einem weiten Satz und musste die Tournee vorzeitig beenden.

Wie es für ihn nun weitergeht, weiß er noch nicht. „Aktuell prüfe ich verschiedene Optionen – eine konkrete Entscheidung habe ich, Stand heute, noch nicht getroffen“, wird Freitag in einer DSV-Mitteilung zitiert. „In jedem Fall aber werde ich dem Sport so oder so im Herzen verbunden bleiben. Skispringen war meine große Leidenschaft und ich empfand es stets als Privileg, diesen Sport ausüben zu dürfen.“ dpa

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