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Ex-Skispringer

Hannawald fühlte sich wie „ein gehetztes Tier“

Ex-Skispringer Sven Hannawald
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Sven Hannawald, ehemaliger Skispringer, steht im Auslauf der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen.

Der frühere Skispringer Sven Hannawald hat in einem emotionalen Interview Einblicke in seine Vergangenheit gewährt.

Frankfurt/Main - „Schon 2003 war ich ständig schlapp“, sagte der heute 47-Jährige in einem Interview der aktuellen „Apotheken Umschau“. „Meine Symptome ähnelten denen von Pfeifferschem Drüsenfieber. Aber das hatte ich nicht. Ich rannte von einem Arzt zum nächsten. Keiner konnte etwas finden. Es hieß immer nur: "Wow, Spitzensportler! Sie haben Top-Werte"“. Doch so fühlte sich Hannawald nicht. „Im Urlaub 2004 ging es mir dann besonders schlecht. Ich konnte die Ruhe um mich herum kaum aushalten, fühlte mich wie ein gehetztes Tier. Innerlich war ich erstarrt.“

Für Hannawald war dies alles „ein schleichender Prozess“, wie er es beschrieb. Im Jahr 2005 beendete der Vierschanzentournee-Sieger der Saison 2001/02 seine Karriere als professioneller Skispringer. Heute ist Hannawald unter anderem als TV-Experte und Unternehmer tätig. dpa

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