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„Natürlich stinkt es mir ein bisschen“

Skispringen bei Olympia 2022: Erste Medaillenchance kläglich vergeben - Deutliche Worte von DSV-Adlern nach Debakel

Skispringen bei Olympia 2022: Karl Geiger (l.) und Markus Eisenbichler (r.) fanden nach dem Auftakt bei den Olympischen Spielen in Peking deutliche Worte.
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Skispringen bei Olympia 2022: Karl Geiger (l.) und Markus Eisenbichler (r.) fanden nach dem Auftakt bei den Olympischen Spielen in Peking deutliche Worte.

Im Skispringen bei Olympia 2022 in Peking stand am Sonntag die erste Medaillenentscheidung bei den Herren an. Die deutschen Springer enttäuschten und fanden nach dem Wettkampf teils deutliche Worte.

Peking/Zhangjiakou – Da hat man sich mehr erwartet… Sowohl die deutschen Skispringer als auch die Fans sind nach der ersten Medaillenentscheidung im Skispringen bei Olympia 2022 in Peking enttäuscht. Karl Geiger und Markus Eisenbichler fanden nach dem Einzel von der Normalschanze deutliche Worte.

Skispringen bei Olympia 2022: Karl Geiger nach Niederlage - „Bin halt gescheitert“

Der Oberstdorfer Karl Geiger rang in der eisigen Kälte von Zhanjiakou nach der herben Niederlage um die richtigen Worte: „Ich bin halt gescheitert, aber so ist es“, sagte der 28-Jährige und ergänzte: „Lieber scheitere ich mit voller Entschlossenheit als halblätschig etwas zu probieren. So kann ich mir nichts vorwerfen.“

Olympia 2022 in Peking: Der Newsletter zu den Olympischen Spielen

Auch wenn die Springen bei Olympia nicht in die Weltcup-Gesamtwertung im Skispringen einfließen, so war Karl Geiger als Führender im Weltcup die große deutsche Hoffnung auf eine Medaille. Doch schon seit Beginn der Trainings kam der Oberstdorfer mit der Olympia-Schanze nicht zurecht.

Rang neun in der Qualifikation folgte ein enttäuschender 15. Platz nach dem zweiten Durchgang im Einzel am Sonntag. In den Top10 fand sich kein DSV-Adler wieder, die sich für die Entscheidung qualifiziert hatten – Constantin Schmid aus Oberaudorf landete beim Sieg des Japaners und Vierschanzentournee-Siegers Ryoyu Kobayashi als bester Deutscher auf Rang elf.

Skispringen bei Olympia 2022: Debakel für Markus Eisenbichler im Einzel

Markus Eisenbichler erlebte ein richtiges Debakel auf der Normalschanze. Der sechsfache Weltmeister stürzte mit nur 92 Metern im ersten Sprung regelrecht ab und war als 31. nicht für den Durchgang der besten 30 qualifiziert. „Natürlich stinkt es mir ein bisschen. Ich kann‘s jetzt auch nicht mehr ändern“, konstatierte der Siegsdorfer im ZDF.

„Früher hätte ich die Skier wahrscheinlich weggeschmissen. Mittlerweile denke ich auch, das ist ja nur ein Wettkampf“, so der 30-Jährige. „Bei Olympia und WM denke ich immer: Entweder du machst eine Medaille oder es ist dann egal, ob du Vierter, Achter oder 25. wirst“, fügte er anschließend noch hinzu.

Skispringen bei Olympia 2022: Bundestrainer Stefan Horngacher nicht zufrieden

Auch Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher zeigte sich nach dem Wettkampf nicht zufrieden: „Das Fazit ist nicht gut, weil wir nicht um die Medaille mitgesprungen sind“, sagte er in einem Interview. „Das war ein bisschen absehbar. Es hätte ein Wunder hergemusst“, erklärte er rückblickend auf die enttäuschenden Leistungen seiner Adler in den Trainings- und Qualifikationssprüngen.

Skispringen bei Olympia 2022: Mixed-Wettbewerb am Montag

Am Montag folgt dann für die deutschen Skispringer die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis auf der Normalschanze von Zhangjiakou. Im Mixed-Wettbewerb treten Karl Geiger und Constantin Schmid zusammen mit Silbermedaillengewinnerin Katharina Althaus und Selina Freitag an und wollen sich mit Edelmetall küren.

Doch die Konkurrenz ist hart: Vor allem Slowenien, Norwegen, Österreich und Japan gelten als Favoriten auf eine Medaille im Mixed-Wettbewerb. chiemgau24.de ist am Montag (12.45 Uhr) im Liveticker dabei.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

aic mit Material der dpa