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Vierschanzentournee

Skispringerin Freitag zur Frauen-Tournee: Zu wenig gemacht

Skispringerin
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Selina Freitag hofft auf eine zeitnahe Einführung der Vierschanzentournee für Frauen.

Skispringerin Selina Freitag hofft auf eine zeitnahe Einführung der Vierschanzentournee für Frauen.

Klingenthal - „Die Vierschanzentournee gehört dorthin, wo die Jungs schon jetzt springen. Es gibt ja auch Raw Air und BlueBird-Tour, aber das ist auch eine Tour, aber nicht die Vierschanzentournee. Es wurde schon immer viel gesagt, aber noch zu wenig gemacht“, sagte die 20-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor dem Heimweltcup im sächsischen Klingenthal. Die Organisatoren planen zwar eine Tournee für Frauen, bisher gibt es aber noch keinen konkreten Termin für den Start.

Dieses Jahr findet erstmals ein Neujahrsspringen statt, allerdings im slowenischen Ljubno. Freitag ist zuversichtlich, dass es in naher Zukunft auch Tournee-Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen geben wird. „Ich denke aber schon, dass wir langsam in eine Zeit kommen, in der die Tournee für Frauen eingeführt wird“, sagte Freitag. Den deutlich volleren Terminplan bezeichnete das Skisprung-Talent als „cool“.

Im Gegensatz zu ihrem älteren Bruder Richard wird Selina beim Weltcup in der Heimat als Aktive dabei sein. „Ich kenne da sehr, sehr viele Leute. Wenn man die wieder sieht, ist es natürlich sehr schön. Auch die Schanze an sich ist einfach schön“, sagte Freitag, die nach eigenen Erzählungen schon mit dem Kinderwagen an die Schanze geschoben wurde und später auch „sehr viele Wettbewerbe“ ihres Bruders in der Vogtland-Arena sah. dpa

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