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Nach Rückzug von Ex-Kanzler Kurz

Polit-Beben in Österreich hält an: Kanzler Schallenberg tritt zurück sobald Nachfolger feststeht

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Rätsel um Geldgeber

Schuhbecks Insolvenz: Unbekannte Investoren retten Starkoch

Alfons Schuhbeck: Der Starkoch steht vor einem Comeback.
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Alfons Schuhbeck: Der Starkoch steht vor einem Comeback (Archivbild).

Starkoch Alfons Schuhbeck hat im Juli Insolvenz anmelden müssen. Jetzt sind fast alle Firmen gerettet. Doch wem Schuhbeck sein Comeback zu verdanken hat, bleibt zunächst unklar. 

München – Gut einen Monat nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Firmen des Münchner Starkochs Alfons Schuhbeck ist der größte Teil der Gruppe gerettet. Eine Investorengruppe übernehme das Münchner Restaurant Südtiroler Stuben, den Partyservice und den Gewürzhandel, teilte Insolvenzverwalter Max Liebig von der Kanzlei Jaffe am Dienstag mit. Schubecks zweites Restaurant Orlando bleibt hingegen dauerhaft geschlossen, hieß es.

Mit dem Schritt würden 90 der ehemals 120 Arbeitsplätze gerettet, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters am Mittwoch gegenüber Merkur.de. Auch der rastlose Starkoch soll weiter an Bord bleiben. Schuhbeck und seine Marke blieben „auch in Zukunft Basis der geschäftlichen Aktivitäten der übertragenen Gesellschaften“, erklärte Liebig.

Alfons Schuhbeck: Comeback unter einem Dach

Nach den Plänen sollen die verbleibenden Gesellschaften zum 1. November an die neu gegründete Schuhbecks Company GmbH gehen und dort unter einem Dach zusammengefasst werden. Zuvor waren die Gesellschaften eigene Töchter unter dem Dach einer Holding. Welche Investoren hinter der neuen GmbH stehen, blieb zunächst unklar.

Der TV-Koch hatte erst im vergangenen Juli überraschend Insolvenz anmelden müssen und dafür ausgebliebene Corona-Hilfen verantwortlich gemacht. Allerdings war die wirtschaftliche Lage der Gruppe bereits zuvor angespannt. Zudem geriet der Sternekoch zuletzt ins Visier der Behörden. Laut Bundesamt für Justiz (BFJ) in Bonn hat Schubeck seit 2017 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht. Nun droht ihm womöglich ein hohes Ordnungsgeld.

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