Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rekordjahr ohne Großereignis

Bayern bleibt Deutschlands Brauland Nummer eins

Bayern, Brauereien
+
Nirgendwo in Deutschland wird so viel Bier gebraut wie im Freistaat.

Wiesbaden - Bayern bleibt das wichtigste Bier-Bundesland. Jedes vierte deutsche Bier wurde im vergangenen Jahr im Freistaat gebraut, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete.

Auf dem zweiten Platz landete erneut die Pils-Hochburg Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 23,4 Prozent. Die bayerischen Brauereien hatten auch den größten Anteil an Exporten: Fast jede dritte dort gebraute Maß (30,5 Prozent) ging ins Ausland.

Die zunehmende Beliebtheit deutschen Biers in Übersee hat den Brauereien im vergangenen Jahr das Geschäft gerettet. Die Bier-Exporte stiegen 2015 um 4,0 Prozent, während der Absatz in Deutschland um 0,7 Prozent auf ein Rekordtief von 79,5 Millionen Hektolitern fiel. Zusammengenommen stieg die Biermenge im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent auf 95,7 Millionen Hektoliter.

Die Zahlen basieren auf der Biersteuer-Statistik. Die steuerfreien Biere ohne Alkohol werden dabei nicht erfasst - wohl aber bierhaltige Mischgetränke, deren Menge im Jahresvergleich um 2,9 Prozent zurückging. Sie machen gut 4 Prozent des gesamten Absatzes aus. In den steuerfreien Mengen ist auch als kleiner Anteil der sogenannte Haustrunk enthalten, den Brauereien ihren Mitarbeitern überlassen.

Der Deutsche Brauerbund bezeichnete 2015 als erfolgreiches Jahr, das auch ohne sportliches Großereignis das Niveau des Vorjahres erreicht habe. Die Nachfrage nach alkoholfreien Bieren steige weiter. 2016 erwarte man positive Einflüsse durch die Fußball-Europameisterschaft und das 500. Jubiläum des deutschen Reinheitsgebots.

Kommentare