Auch durch bestimmte Verbrennungsmotoren

BMW-Chef: Wollen CO2-Emissionen dieses Jahr um ein Fünftel senken

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BMW-Chef Oliver Zipse kündigte am Mittwoch ehrgeizige Umweltziele des Autokonzerns an. 

Der Autobauer BMW will seine CO2-Emissionen 2020 um 20 Prozent senken. Das kündigte Konzern-Chef Oliver Zipse an. Helfen soll dabei auch ein besonderer Motor.

  • BMW-Chef Oliver Zipse sprach bei einem Branchenkongress am Mittwoch über die Umweltziele des Konzerns.
  • Rund 20 Prozent weniger CO2-Emissionen plant der Autobauer für 2020.
  • Damit bemüht sich BMW auch, bestimmte EU-Vorgaben zu erfüllen. Schaffen sie das nicht, drohen Strafzahlungen.

Bochum - Eine gute Nachricht, über die sich vor allem Klimaaktivisten und Umweltschützer wie Greta Thunberg* oder Luisa Neubauer freuen dürften, verkündete BMW-Chef Oliver Zipse am Mittwoch in Bochum auf einem Branchenkongress. Der Autobauer BMW will in diesem Jahr einen großen Schritt zur Erfüllung der EU-Emissionsvorgaben beim klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) machen. „Alleine in diesem Jahr werden wir in Europa eine Verbesserung von rund 20 Prozent erzielen“, sagte Zipse  laut Redetext. Das solle zu einem Drittel über effizientere Verbrennungsmotoren geschehen und zu zwei Dritteln über Elektromotoren. „Wir werden unsere Ziele erreichen“, sagte der seit August amtierende Vorstandschef des Dax-Konzerns.

BMW hat CO2-Emissionsdaten für 2019 noch nicht offengelegt - aber auch nur einen leichten Rückgang angekündigt

Die Emissionsdaten seiner Flotte für das vergangene Jahr hat BMW zwar noch nicht offengelegt. Ausgehend von 128 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer 2018 hatte BMW aber ohnehin nur einen leichten Rückgang für 2019 in Aussicht gestellt. Im abgelaufenen Jahr hatte BMW mit knapp 146 000 Fahrzeugen auch nur knapp mehr elektrifizierte BMW und Mini verkauft. Reine Elektroautos gelten als wirksamstes Mittel, um den Flottenausstoß zu senken, BMW und Mercedes setzen aber auch stark auf die Plug-in-Hybride, einer Mischform mit Elektro- und Verbrennerantrieb.

Die Autobauer müssen in der EU spätestens 2021 im Schnitt einen durchschnittlichen Ausstoß von 95 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer bei den neu verkauften Autos einhalten. Wer schwerere Fahrzeuge baut, darf auch etwas höher liegen. Bei BMW und Mercedes rechnen Experten und Unternehmen mit Grenzwerten von gut 100 Gramm. 2020 gelten noch Übergangsregelungen, bei Verfehlen der Flottenziele drohen aber je nach Herstellergröße milliardenschwere Strafen.

BMW will in drei Jahren 25 Elektro-Modelle auf dem Markt haben und investierte in Forschung 

Die Autobauer stecken daher viel Geld in Elektromodelle und neue Technik, was seit einiger Zeit die Ergebnisse schmälert. Schon kommendes Jahr soll der Anteil von elektrifizierten Antrieben bei BMW in Europa 25 Prozent erreichen, 2025 dann ein Drittel. In drei Jahren will Zipse 25 elektrisch angetriebene Modelle auf der Straße haben, rund die Hälfte davon rein batteriebetrieben. BMW investierte 2018 rund 6,9 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. „2019 ist diese Summe noch einmal gestiegen“, sagte Zipse.

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Wegen erhöhter Brandgefahr einiger Mercedes-Modelle mit Dieselmotor hat das Unternehmen einen Rückruf gestartet. Es kann zu Kurzschlüssen kommen.

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