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Energiekrise

Deutsche Umwelthilfe für Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung am Ku'damm
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Dieses Jahr dunkel? Passanten gehen im November vergangenen Jahres an einer Schneemann-Illumination am Berliner Kurfürstendamm vorbei.

Ein beleuchteter Baum pro Stadt und Gemeinde? Mit Blick auf den Ukraine-Krieg und das Klima fordert der Chef der Deutschen Umwelthilfe für Weihnachten 2022 zum Innehalten auf - und zu Solidarität.

Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe hat angesichts der Energiekrise den Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung in Städten und Privathaushalten gefordert. „In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten, wie auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird“, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

„Angesichts des Kriegs in der Ukraine, der Energieknappheit aber auch aus Gründen des Klimaschutzes sollten wir einmal innehalten“, erklärte er. Resch wies auf den Stromverbrauch hin. „Allein die privaten Beleuchtungsorgien verursachen pro Jahr einen Stromverbrauch von über 600 Millionen Kilowattstunden Strom - so viel wie eine mittlere Großstadt mit 400.000 Einwohnern im Jahr verbraucht.“ Hinzu kämen die möglichen Einsparungen durch den Verzicht auf die Weihnachtsbeleuchtung in den Städten und Gemeinden.

Resch schlug einen beleuchteten Baum pro Stadt und Gemeinde vor. „Vielleicht lässt sich dies ja auf jeweils einen beleuchteten Baum pro Gemeinde reduzieren. Hier bewusst zu verzichten, zu sparen und solidarisch zu sein, das könnte diese Weihnachtszeit sogar zu einer ganz besonderen machen.“ dpa

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