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Energiepolitik

EU-Finanzmarktaufsicht: Emissionshandel funktioniert gut

EU-Emissionshandel
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Qualm steigt aus dem Schornstein einer Fabrik.

Die Preise für den CO2-Emissionshandel sind im vergangenen Jahr drastisch getiegen. Laut der zuständigen EU-Behörde hat die Verteuerung logische Ursachen.

Brüssel - Die EU-Finanzmarktaufsicht Esma hat keine Beweise für Manipulation im CO2-Emissionshandel gefunden. In einem am Montag veröffentlichten Bericht fand die Behörde keine grundlegenden Probleme im Emissionshandelssystem (ETS) der EU.

Länder wie Polen, Ungarn oder Spanien hatten wettbewerbswidrige Spekulation auf dem Markt für CO2-Emissionen für den Anstieg der Energiepreise verantwortlich gemacht und eine Reform gefordert. Im Emissionshandelssystem müssen zum Beispiel die Industrie oder Stromanbieter für Kohlendioxid-Emissionen bezahlen. Der Preis für solche Zertifikate hat sich innerhalb des vergangenen Jahres zwischenzeitlich verdreifacht. Laut Esma folgt die Preisentwicklung der Logik des Marktes.

Preise seit Kriegsbeginn eingebrochen

Die Behörde befand jedoch auch, dass der CO2-Markt sehr wechselhaft sei und Preise teils heftig schwankten. So sei der Preis für CO2-Zertifikate nach der russischen Invasion in die Ukraine Ende Februar zeitweise etwa um ein Drittel eingebrochen. Daher schlägt die Behörde unter anderem vor, eine zentrale Aufsicht auf EU-Ebene für den CO2-Markt zu schaffen, ähnlich wie beim Markt für Gas oder Strom.

„Der Bericht zeigt, dass radikale Reformen der Marktmechanismen im ETS nicht notwendig sind“, sagte der EU-Abgeordnete Peter Liese, der als Berichterstatter im Parlament für die Reform des ETS verantwortlich ist. „Auf jeden Fall ist es aber wichtig, die Transparenz noch zu erhöhen, um Manipulationen zu vermeiden und Spekulationen einzuschränken.“ dpa

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