Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ratingagentur

Fitch stuft Türkei auf Ramschniveau herab

Die Bonitätsnote wurde auf "BB+" herabgestuft. Foto: Justin Lane
+
Die Bonitätsnote der Türkei wurde auf «BB+» herabgestuft.

London - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der Türkei auf Ramschniveau herabgestuft. Damit gelten türkische Staatsanleihen bei allen großen Ratingagenturen als risikoreich.

Die Bonitätsnote werde um eine Stufe auf «BB+» herabgestuft, teilte Fitch am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating ist stabil. Es droht also zunächst keine weitere Herabstufung.

Fitch begründete die Herabstufung mit der Unsicherheit mit Blick auf die politische Stabilität und Sicherheit des Landes. Das anstehende Verfassungsreferendum könnte die Kontrolle der Regierungspolitik unterminieren. Nach dem Putschversuch im vergangenen Sommer sei die Notstandsgesetzgebung immer noch in Kraft. Zudem würden Terroranschläge das Verbrauchervertrauen und den Tourismussektor belasten.

Fitch verweist zudem auf den starken Verfall der türkischen Währung Lira. Gefährdet sei die Türkei durch die hohe Auslandsverschuldung. Das Wirtschaftswachstum hat sich zudem im zweiten Halbjahr 2016 deutlich abgeschwächt.

Die Herabstufung durch Fitch dürfte die Schuldenaufnahme durch die türkische Regierung weiter verteuern. Die wirtschaftliche Krise des Landes könnte sich also noch verschärfen.

dpa

Kommentare